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Förderung für
den Waldbesitz

Holzexporte

in außereuropäische Länder sowie innergemeinschaftliches Verbringen von Holz

Seit Inkrafttreten der Verordnung (EU) 2016/2031 am 14.12.2019 sind Antragsteller von Pflanzengesundheitszeugnissen, Pflanzengesundheitszeugnissen für die Wiederausfuhr und Vorausfuhrzeugnissen verpflichtet, sich bei der zuständigen Behörde (Ihrem Bundesland/Mitgliedstaat) registrieren zu lassen.
Die Registrierung ist auch für Firmen vorgeschrieben, die z.B. bestimmte Holzarten, die ihren Ursprung in der Gemeinschaft haben, innergemeinschaftlicher verbringen möchten.
Sollte sich die zu exportierende Ware in NRW befinden, können Sie das Formular Exportanfrage ausfüllen und per Mailanhang an die dort genannte E- Mailadresse senden - die Antwort mit den detaillierten Anforderungen erhalten Sie innerhalb weniger Tage.

Befindet sich die zu exportierende Ware nicht in NRW, wenden Sie sich auf www.pgz-online.de bitte an das für Sie zuständige Bundesland. 

 

 

1. Vorschriften der Importländer sind bei "PGZs" zu berücksichtigen

Auf Antrag wird dann ein "PGZ" ausgestellt, wenn die pflanzengesundheitlichen Einfuhrbestimmungen eines Drittlandes dies vorschreiben und wenn in der Untersuchung kein Befall mit Schadorganismen festgestellt worden ist. Weitergehende pflanzengesundheitliche Bestimmungen des Drittlandes, in das die Ausfuhr erfolgen soll, müssen ebenso berücksichtigt werden (§12 Abs.1 und 3 PflBeschVO und ISPM 12; siehe grundlegende Gesetze und Verordnungen).
Die Regelungen der Nicht-EU-Staaten finden Sie hier.

 

2. Wann gelten Holzexportgüter als "frei von Schadorganismen"?

Der beste Weg besteht darin, z.B. beim Rundholzexport, je nach Vorschrift der Nationalstaaten, die Stämme mit einem flüssigen oder mit einem gasförmigen Pflanzenschutzmittel (nur in Containern zulässig) zu behandeln, da grundsätzlich auch mögliche Laboruntersuchungen zeitaufwändig sind und meistens von den Nationalstaaten nicht akzeptiert werden.

flüssige Pflanzenschutzmittel bei Borkenkäferbefall

Merkblatt zur Anwendung von Pflanzenschutzmittel

gasförmige Pflanzenschutzmittel

 

Für den Export von z.B. Rundholz nach China ist eine effektive Behandlung (z.Z. Begasung) des Holzes gegen Schadorganismenbefall erforderlich.
Das Rundholz aus NRW wird i.d.R. in den EU-Ausgangshäfen begast. Hierzu wird ein Vorausfuhrzeugnis (VAZ) benötigt, welches die Sendung bis zu der Stelle begleiten muss, an der die Begasung stattfinden wird. Im Anschluss erstellt der dort zuständige Pflanzengesundheitsdienst auf Grundlage des VAZ aus NRW und des Behandlungsnachweises der Begasungsfirma das Pflanzengesundheitszeugnis.

3. Beantragung eines Pflanzengesundheitszeugnisses oder eines Vorausfuhrzeugnisses

Ein solches Pflanzengesundheitszeugnis (PGZ) oder Vorausfuhrzeugnis (VAZ) können Sie über www.pgz-online.de beantragen. Nach der erforderlichen Login-Registrierung in diesem Programm können Sie Ihren Antrag an den zuständigen Pflanzenschutzdienst richten.

Die Handhabung von "PGZ-Online" können Sie hier nachlesen:

Kurzinfo

ausführlichen Anleitung

Ansprechpartner

Bei Fragen helfen wir Ihnen gerne weiter: Tel. 02931 - 7866 - 456

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