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Förderung für
den Waldbesitz

Forstmaßnahmen im Privatwald

Das Land NRW, der Bund und die EU gewähren Zuwendungen für die Unterstützung einer beständigen Entwicklung der Forstwirtschaft auf der Grundlage der Privatwald-Richtlinie.

Es gibt folgende Fördermöglichkeiten:

  • Naturnahe Waldbewirtschaftung, insbes. Umbau von Reinbeständen und nicht standortgerechten Beständen, Bodenschutzkalkungen, Rücken mit Pferden und verschiedene Ausgleichsleistungen;
  • Maßnahmen des Biotop- und Artenschutzes (als Naturschutzmaßnahmen im Wald);
  • Erstaufforstung und Einkommensverlustprämie;
  • Forstwirtschaftlicher Wegebau, insbes. Neubau, Ausbau, Befestigung und Grundinstandsetzung von Forstwirtschaftswegen;
  • Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse. 

Mit Erl. v. 30.10.2018 hat das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz Bewilligungen für ausgewählte Waldumbaumaßnahmen (nach Nr. 2.1.1, Nr. 2.1.2.1 bis 2.1.2.4 und Nr. 2.1.2.6) erleichtert, die infolge des Sturmereignisses « Friederike » erforderlich wurden.

Das Ministerium hob das Erfordernis der Prosperitätsgrenze auf und ermöglichte so Förderungen auch für Waldbesitzer(innen) mit mehr als 300 ha Waldbesitz.

Mit Erl. v. 04.06.2019 ist die Prosperitätsgrenze auch für Flächen aufgehoben, die seit Beginn des Jahres 2018 durch Extremwetterereigniise wie Sturm, Käferkalamität oder Dürre geschädigt oder in Mitleidenschaft gezogen worden sind.

Die erleichterte Regelung zur Prosperitätsgrenze vom 04.06.2020 ist mit Erl. d. MULNV v. 20.07.2020 bis zum 31.12.2021 verlängert worden.

Die Privatwald-Richtlinie vom 20.07.2015, die Antragsformulare sowie weitere Anlagen sind hier abzurufen.

Zum Herunterladen für Sie

Privatwaldrichtlinie vom 20.07.2015 - mit Änderungen vom 26.02.2020 (#)
Antragsformular
Erl. d. MULNV vom 30.10.2018 - Az.: III-3 40-00-00-30 
- inzwischen aufgehoben
Erl. d. MULNV vom 04.06.2019 - Az.: III-3 40-00-00.30 
- zur Aufhebung der Prosperitätsgrenze im Privatwald bis zum 31.12.2020 (ursprüngliche Regelung)
Erl. d. MULNV vom 20.07.2020 - Az.: III-3 40-00-00.30 
- zur Aufhebung der Prosperitätsgrenze im Privatwald bis zum 31.12.2021 (Verlängerung der Regelung)
Erl. d. MULNV vom 03.02.2020 - Az.: III-2 / 31.63.00.06 
- Erweiterung der Ersatzherkunftsliste
Erl. d. MULNV vom 26.02.2020 - Az.: III-3 40-00-00.30 
- Erhöhung der Fördersätze

Allgemeine Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P) 
Merkblatt - Kürzungen und Ausschlüsse bei investiven Maßnahmen
Merkblatt der EU-Zahlstelle zu Kürzungen und Sanktionen bei ELER-Maßnahmen 
- (November 2019)
Einverständnis-/Verpflichtungserklärung des Flächeneigentümers
Merkblatt «Informations- und PR-Verpflichtungen» bei normalen Maßnahmen
Merkblatt «Informations- und PR-Verpflichtungen» bei Baumaßnahmen
Info für Begünstigte über Veröffentlichung im Subventionsregister
Informationen zur Veröffentlichung von Förderdaten
«De minimis» -Erklärung
«De minimis» -Merkblatt
Anlage zur kontrafaktischen Fallkonstellation
Eigenerklärung zu Ausschlussgründen
Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit
Neutralitätserklärung
Merkblatt KMU
Flugblatt: Sonstige Maßnahmen des Biotop- und Artenschutzes
Formular zur Beantragung der Unternehmernummer bei der Landwirtschaftskammer

Beispiele für Berechnungsblätter

Die folgenden Beispiele für häufig beantragte Maßnahmen (im Privatwald) geben Ihnen einen Eindruck davon, auf der Grundlage welcher Daten Ihnen eine Förderung bewilligt wird:

Pflanzungsmaßnahmen
Wegebaumaßnahmen
Kalkungen
Jungbestandspflege

Gefördert wird die (einmalige) Jungbestandspflege in geförderten Kulturen oder in Naturverjüngungen bis zum Alter von 15 Jahren.

Auch die 2006 eingestellte Maßnahme „Erstmalige Anlage von Wald“ lebt wieder auf. Gefördert werden die Anlegungskosten, die notwendigen Pflegemaßnahmen und die Jungbestandspflege. Über einen Zeitraum von 10 Jahren können zusätzlich auch Einkommensverluste durch die Gewährung einer jährlichen Flächenprämie ausgeglichen werden.

Projektauswahlkriterien

 

Gemäß Art. 49 der Verordnung (EU) Nr. 1305 / 2013 sind alle Anträge zu sichten, sobald sie vollständig und schlüssig gestellt sind, und Punkte zu vergeben – je nachdem, wie gut die Anträge die Projektauswahlkriterien erfüllen.

Sofern das Volumen aller bis zu den festgelegten Stichtagen eingereichten Anträge die verfügbaren Fördermittel übersteigt, werden nur die Maßnahmen mit den höchsten Punktzahlen bewilligt.

 

(Stand der Seite: 29.07.2020)


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