Skip to main content

IPPC Standard ISPM - 15

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Hintergrund

Um eine Verschleppung von Schadorganismen durch die Versendung von Verpackungen aus Holz zu unterbinden, hat die FAO einen weltweit gültigen Standard, den ISPM 15 (Internationaler Standard für pflanzengesundheitliche Maßnahmen Nr. 15) formuliert, dessen Inhalte im November 2005 in nationales deutsches Recht (Pflanzenbeschauverordnung) übernommen wurde.

Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Import von Verpackungsholz "in use" in die Bundesrepublik Deutschland ist in den Vorschriften des Pflanzenschutzgesetzes, der Pflanzenbeschauverordnung , der Richtlinie (RL) 2000/29/EG, Anhang IV A I und der RL 2004/102/EG geregelt. Die EG-Richtlinien gelten in der gesamten EU.

Die folgende erläuternde Darstellung ersetzt nicht die allein rechtsverbindlichen Texte.

/

1. Was ist der ISPM Nr. 15?

Der ISPM Nr. 15 ist ein Internationaler Standard Phytosanitärer Maßnahmen, der vom Sekretariat des Internationalen Pflanzenschutzabkommens herausgegeben wurde. Das Internationale Pflanzenschutzabkommen wurde von 166 Staaten ratifiziert (Stand Oktober 2007). Ziel des ISPM Nr. 15 PDF, 83 KB ist die Harmonisierung der Importvorschriften der IPPC Vertragsstaaten zur Verhinderung der Ein- und Verschleppung von Schadorganismen mit Verpackungsholz. Details zum IPPC sind unter www.ippc.int zu finden.

2. Was regelt der ISPM Nr. 15?

Dem ISPM Nr. 15 unterliegt massives Verpackungsholz in Form von Paletten, Kisten, Rahmen, Trommeln, Ladungsträgern, Fässern usw. mit einer Holzstärke über 6 mm. Zudem unterliegt dem ISPM Nr. 15 so genanntes Stauholz. Das sind einzelne Bretter, Holzkeile, Balken etc., die zum Abstützen und Verkeilen von Ladung in Containern oder Transportbehältnissen genutzt werden. Holzwerkstoffe wie Spanplatten, Tischlerplatten, Sperrholz, OSB-, MDF- oder andere Faserplatten sind nicht vom ISPM Nr. 15 erfasst.

3. Welche Regelungen beinhaltet der ISPM Nr. 15?

Verpackungsholz muss mit einem im ISPM Nr. 15 anerkannten Verfahren behandelt sein, um Schadorganismen im Holz abzutöten. Derzeit sind laut ISPM Nr. 15 die Hitzebehandlung und Begasung mit Methylbromid zugelassen.

  • Hitzebehandlung: der Kern des Holzes muss für mindestens 30 Minuten auf mindestens 56°C erhitzt werden
  • Methylbromidbegasung: es muss nach einem vorgegebenen Temperatur-/Konzentrationsregime eine Begasung mit Methylbromid für mindestens 24 Stunden durchgeführt werden.

Als Nachweis der ordnungsgemäßen Behandlung ist auf der Holzverpackung oder dem Stauholz eine Markierung aufzubringen.

Hinweis: derzeit ist in Deutschland die Begasung von Holzverpackungen mit Methylbromid nicht möglich. Bereits begaste und markierte Holzverpackungen können jedoch weiterhin genutzt werden.

4. Gibt es weitere Behandlungsanforderungen?

Einzelne Länder fordern zusätzlich zur Hitzbehandlung oder Begasung, dass das Verpackungsholz entrindet oder rindenfrei sein muss. Die ist ggf. ebenfalls mit der Markierung zu dokumentieren.

5. Was beinhaltet die Markierung gemäß ISPM Nr. 15?

Im linken Teil der Markierung befindet sich das IPPC-Logo. Im rechten Teil befinden sich die Angaben zum Herkunftsland, Hersteller oder Behandler der Verpackung und der Behandlungsart. Gemäß der deutschen Pflanzenbeschauverordnung ist die Markierung mit einem Rahmen zu versehen und das Logo ist durch einen senkrechten Strich vom Rest der Markierung abzusetzen.

Legende:

  • IPPC - Symbol = nach Anhang II des Standards ISPM Nr. 15 festgelegtes Symbol
  • DE = ISO-Kode für Deutschland
  • 000 = Registriernummer des Betriebes, der das verwendete Holz für Holzverpackungen hergestellt, behandelt hat oder handelt (nicht in allen Bundesländern)
  • MB = Begasung mit Methylbromid
  • HT = Hitzebehandlung (56° C Kerntemperatur für mindestens 30 Minuten)

Die Markierung ist gut sicht- und lesbar auf jeweils zwei gegenüberliegenden Seiten der Verpackung anzubringen. Die Farben rot und orange sind für die Markierung nicht zu verwenden, da diese Farben international für die Kennzeichnung gefährlicher Güter Anwendung finden.

6. Wer darf Verpackungsholz gemäß ISPM Nr. 15 markieren?

Die Regelungen wer Verpackungsholz markieren und in Verkehr bringen darf sind in der deutschen Pflanzenbeschauverordnung in den §§ 13p – r niedergelegt und nachfolgend zitiert:

§ 13p Registrierung bei der Behandlung und Kennzeichnung von Verpackungen aus Holz

  1. Wer
    1. Holz nach dem Internationalen Standard für hölzernes Verpackungsmaterial, erstellt nach dem Internationalen Pflanzenschutzübereinkommen, behandeln und mit dem Hinweis auf die Behandlung in Verkehr bringen will,
    2. aus Holz hergestellte Verpackungen, einschließlich Stauholz, aus Holz im Sinne der Nr.1 herstellen, nach dem in Nr.1 genannten Standard behandeln oder nach dem in Nr.1 genannten Standard kennzeichnen will,
    3. hölzernes Verpackungsmaterial nach Nr.2 ausbessert oder aufarbeitet, muss von der zuständigen Behörde registriert sein.
  2. Die Registrierung unter Erteilung einer RegistrierNr.durch die zuständige Behörde erfolgt auf Antrag, wenn eine Untersuchung des Betriebes ergeben hat, dass
    1. das Holz im Falle des Abs.1 Nr.1 nach den Anforderungen des in Abs.1 genannten Standards behandelt wird und eine Person benannt worden ist, die über die Maßnahmen zur Behandlung und über die im Betrieb gelagerten Hölzer die erforderlichen Auskünfte geben kann, oder
    2. die aus Holz hergestellten Verpackungen in den Fällen des Abs.1 Nr. 2 den Anforderungen des in Abs.1 genannten Standards entsprechen und Aufzeichnungen über die Herkunft des im Betrieb verwendeten Holzes geführt werden. Derjenige, der nach Abs.1 registriert worden ist, hat Aufzeichnungen über Art und Stückzahl der nach dem in Abs.1 genannten Standards behandelten oder gekennzeichneten und an andere abgegebene Hölzer oder aus Holz hergestellten Verpackungen sowie über die Art und Weise der Behandlung der Hölzer oder der aus Holz hergestellten Verpackungen, insbesondere über die Dauer der Wärmebehandlung oder im Falle von chemischen Behandlungsverfahren über das Mittel, die Wirkstoffe, die Menge, die Dauer und soweit zutreffend den verwendeten physikalischen Druck, zu führen und für mindestens drei Jahre aufzubewahren. Wurde die Behandlung von Dritten durchgeführt, sind die Aufzeichnungen von diesen beizubringen und im registrierten Betrieb aufzubewahren.
  3. Wer Holz, das nach dem in Abs.1 Nr.1 genannten Standard behandelt worden ist, mit dem Hinweis auf die Behandlung in Verkehr bringt, ohne selbst eine solche Behandlung durchzuführen, ist verpflichtet, die Aufnahme der Tätigkeit der zuständigen Behörde anzuzeigen. Der Verpflichtete nach Satz 1 hat Aufzeichnungen über Herkunft und Verbleib des von ihm in Verkehr gebrachten Holzes zu führen.
  4. Soweit es zur Einhaltung der Anforderungen nach Abs.2 erforderlich ist, kann die Registrierung, auch nachträglich, mit Auflagen verbunden werden. Sie ist zu widerrufen, wenn eine der Voraussetzungen für ihre Erteilung nachträglich entfallen ist. Sie kann befristet erteilt werden, soweit dies nach den Umständen, insbesondere hinsichtlich der Gefahr einer Ausbreitung von Schadorganismen, erforderlich ist. Die zuständige Behörde untersucht mindestens einmal jährlich, ob die Voraussetzungen für die Registrierung noch gegeben sind.
  5. Stellt die zuständige Behörde bei registrierten Betrieben fest, dass die Voraussetzungen für die Registrierung eines Betriebes nicht mehr vorliegen oder der Betrieb die Pflichten nach Abs.3 nicht erfüllt, ordnet sie das Ruhen der Registrierung bis zur Behebung der festgestellten Mängel an. Im Übrigen bleiben die Vorschriften über Rücknahme und Widerruf von Verwaltungsakten unberührt.

§ 13q Kennzeichnung

  1. Die Kennzeichnung nach dem in § 13p Abs.1 Nr.1 genannten Standard ist unmittelbar nach der Herstellung der Verpackung aus Holz, das nach dem in § 13p Abs.1 Nr.1 genannten Standard behandelt worden ist oder nach der Behandlung der Verpackung, nach Maßgabe der folgenden Vorschriften anzubringen. Eine Kennzeichnung einer aus Holz hergestellten Verpackung, die nicht nach dem in § 13p Abs.1 Nr.1 genannten Standard behandelt worden ist, ist vorbehaltlich des Satzes 3 nicht zulässig. Die zuständige Behörde kann auf Antrag vor der Behandlung die Kennzeichnung der Holzverpackung genehmigen, wenn durch den Ablauf des Produktionsprozesses innerhalb eines Betriebsgeländes sichergestellt ist, dass die Behandlung unmittelbar nach der Kennzeichnung erfolgt und durch organisatorische Maßnahmen sichergestellt ist, dass ein Inverkehrbringen der gekennzeichneten, aber noch nicht behandelten Holzverpackung ausgeschlossen ist. Die zuständige Behörde überprüft das Vorliegen der Voraussetzungen nach Satz 3 mindestens alle zwölf Monate ab Erteilung der Genehmigung.
  2. Die Kennzeichnung muss entsprechend dem Muster in Anlage 5 erfolgen und folgende Angaben enthalten:
    1. die Angabe „DE“,
    2. eine amtlich bekannt gemachte Kennzeichnung der für die Registrierung nach § 13p Abs.1 Nr.1 zuständigen Behörde,
    3. die RegistrierNr.des Betriebes, der das verwendete Holz nach § 13p Abs.1 Nr.1 behandelt oder gekennzeichnet hat,
    4. die durch den in § 13p Abs.1 Nr.1 genannten Standard festgelegte Buchstabenkombination für die verwendete Behandlungsmethode,
    5. das nach Anhang II des in § 13p Abs.1 Nr.1 genannten Standards festgelegte Symbol.
  3. Die Angaben müssen von einem Rechteck umschlossen sein, dessen Linie unterbrochen sein darf. Die Ecken dürfen abgerundet sein. Das Symbol nach Abs.1 Nr.5 muss sich links von den übrigen Angaben befinden und von diesen durch eine Linie getrennt sein. Diese Linie darf unterbrochen sein. Abweichend von dem Muster in Anlage 5 kann die Angabe nach Abs.1 Nr.1 in einer anderen Zeile als die Angaben nach Abs.1 Nr.2 und 3 aufgebracht werden, wenn eine Aufbringung in einer Zeile aus räumlichen Gründen nicht möglich ist. Abweichend von dem Muster in Anlage 5 kann die Angabe nach Abs.1 Nr.4 in der gleichen Zeile wie die Angaben nach Abs.1 Nr.2 und 3 aufgebracht oder das Symbol liegend dargestellt werden, wenn eine Aufbringung in verschiedenen Zeilen aus räumlichen Gründen nicht möglich ist. In diesem Fall ist die Angabe nach Abs.1 Nr.4 durch einen Bindestrich von den Angaben nach Abs.1 Nr.2 und 3 zu trennen. Andere Angaben als die Angaben nach Abs.1 dürfen in dem Rechteck nicht enthalten sein.
  4. Die Kennzeichnung nach Abs.2 muss
    1. lesbar,
    2. dauerhaft und nicht entfernbar und
    3. an mindestens zwei jederzeit gut sichtbaren Stellen der aus Holz hergestellten Verpackung angebracht sein. 

 


Das Verwenden von roter oder oranger Farbe für die Kennzeichnung ist unzulässig.

7. Wer ist die „zuständige Behörde“ für die Registrierung in Deutschland?

Bei der zuständigen Behörde handelt es sich um die Pflanzenschutzdienste der Bundesländer. In Nordrhein-Westfalen ist hierfür Wald und Holz NRW zuständig.

8. Gibt es Anforderungen an die Größe oder das Format der Markierung?

Nein, die Größe der Markierung ist nicht festgelegt. Das Format ist jedoch einschließlich des Rahmens für deutsche Markierer eindeutig in der Pflanzenbeschauverordnung (PBVO) festgelegt. Einzig für die Anzahl der Zeilen bei den Angaben ISO-Kode, Registriernummer und Behandlungskürzel gibt es keine Vorgabe. Das Muster im ISPM Nr. 15 und der PBVO ist zweizeilig. Sofern aus Platzgründen eine dreizeilige Anordnung nötig ist, muss darauf geachtet werden, dass die Registriernummer, die aus Bundeslandkürzel und der Betriebsnummer besteht, als Einheit erkannt wird. Es ist daher zu vermeiden, dass in der ersten Zeile DE und das Bundesländerkürzel alleine stehen. Im ISO-Kode haben einzelne Bundeslandkürzel eine ganz andere Bedeutung: z. B. BY für Weißrussland, BW für Botsuana, NI für Nicaragua, MV für Malediven usw. Stehen beide Kürzel in einer Zeile und es ist nicht deutlich erkennbar, dass die zweite Buchstabenkombination zu der Registriernummer gehört, kann es bei der Importinspektion zu Missverständnissen kommen.

9. Wie muss eine Markierung aufgebracht werden?

Die Markierung muss mittels Brennstempel oder mittels Schablone aufgebracht werden. Handgemalte Markierungen sind nicht zulässig. Markierungen in Form von Plättchen, Folien oder Zetteln sind nicht zulässig, da sie das Kriterium „dauerhaft“ und „nicht übertragber“ nicht erfüllen.

10. Welche Teile einer Verpackung, die aus massiven Holzteilen und Holzwerkstoffen besteht, müssen markiert werden?

Eine Holzverpackung ist als ganze Einheit zu sehen. Bevorzugt sollten massive Holzteile markiert werden. Wenn aus Gründen der Lesbarkeit die Anbringung der Markierung auf den Holzwerkstoffen notwenig ist, stellt das kein Problem dar, so lange die Verpackung aus Vollholz und Holzwerkstoffen eindeutig als Einheit zu identifizieren ist.

11. Sollten Verpackungen, die ausschließlich aus Holzwerkstoffen bestehen vorsorglich auch markiert werden?

Nein! Diese Verpackungen unterliegen nicht dem ISPM Nr. 15 und können daher nicht markiert werden. Eine Markierung dieser Verpackungen suggeriert, dass sich im Inneren massives Holz befindet. Das kann bei der Importkontrolle ggf. zu einer phytosanitären Inspektion führen, was eigentlich durch die Verwendung von Holzwerkstoffen vermieden werden sollte. Die Markierung auf reinen Holzwerkstoffverpackungen führt also eher zu Problemen, als dass sie vermieden werden.

12. Sind für den Im- oder Export von ISPM 15 konformen Holzverpackungen weitere Begleitdokumente erforderlich?

Weitere Dokumente, wie z. B. ein Pflanzengesundheitszeugnis oder eine Nichtholz-Erklärung für Sperrholz oder OSB-Platten sind in der Regel nicht erforderlich. Für den Import in die EU sind keinerlei zusätzliche Dokument nötig. Allerdings gibt es Ausnahmen in Bezug auf die Anwendung der Begasung in einigen Ländern außerhalb der EU. Hierzu sind die Detailvorschriften der Länder zu beachten. So fordert z. B. Australien einen Begasungsnachweis, da sich so lange der ISPM existiert, die Begasungsdauer von 16 auf 24 Stunden geändert hat.

13. Ist es erforderlich vorsorglich ein Pflanzengesundheitszeugnis beim Export zusätzlich zu den Warendokumenten mit zu versenden?

Nein, ein Pflanzengesundheitszeugnis ist in den Ländern, die den ISPM Nr. 15 inzwischen umgesetzt haben, nicht nötig. Die ordnungsgemäße Behandlung und Markierung des Verpackungsholzes reicht aus. Die Pflanzenschutzdienste der Bundesländer stellen auch keine unnötigen Zeugnisse aus.

14. Wie lange hat einmal nach ISPM Nr. 15 behandeltes Verpackungsholz Gültigkeit?

Es gibt keine Anforderung, die ein Zeitlimit der Behandlung vor dem Export vorgibt. Einmal nach ISPM Nr. 15 behandeltes Verpackungsholz kann so oft genutzt werden, bis es kaputt ist und repariert werden muss.

15. Was ist zu beachten, wenn Holzverpackungen repariert werden müssen?

Das zu reparierende Teil der Verpackung muss mit ISPM Nr. 15 konformem Holz repariert werden und von dem registrierten Reparaturbetrieb markiert werden. Alternativ kann die alte Markierung komplett entfernt, die gesamte Holzverpackung behandelt und anschließend neu markiert werden.

16. Kann man beim Export aus Deutschland Holzverpackungen mit einer Markierung eines andern Landes nutzen?

Ja, der ISPM Nr. ist nicht einschränkend. Wichtig ist jedoch, dass die Markierung lesbar ist.

17. Kann exportiertes, ISPM 15 konformes Verpackungsholz für die Rücksendung wieder genutzt werden, oder muss eine neue Behandlung erfolgen?

Einmal ISPM 15 behandeltes Holz kann immer wieder verwendet werden, ohne dass eine Neubehandlung notwendig ist. Dies ist solange gültig, bis ein Teil der Verpackung erneuert oder ergänzt wird.

18. Erfüllt eine "KD"-Behandlung stets den ISPM 15 Standard?

Nein, nicht a priori. Auch bei einer "KD"-Behandlung muss durch ein Hitzebehandlungsprotokoll nachgewiesen werden, dass die erforderlichen 56°C Holzkerntemperatur erreicht und mindestens 30 Minuten lang eingehalten wurde.

19. Erfüllt "KVH" (Konstruktionsvollholz) stets den ISPM 15 Standard?

Nein, nicht von vorne herein. Es muss nachgewiesen werden, dass die Ausgangsbrettware ISPM 15 Konformität hatte.

20. Erfüllt "BSH" (Brettschichtholz) stets den ISPM 15 Standard?

Nein, nicht von vorne herein. Es muss nachgewiesen werden, dass die Ausgangsbrettware ISPM-15 Konformität hatte.

21. Kann Verpackungsholz in Deutschland begast werden?

Nein, hierfür gibt es keine einsetzbaren Pflanzenschutzmittel. Die einzige Behandlungsmethode ist die Hitzebehandlung (56°C Holzkerntemperatur mindest. 30 Minuten).

22. Welche Länder haben den ISPM-15 anerkannt?

Mittelweile haben weltweit mehr als 65 Länder den IPPC Standard ISPM-15 anerkannt. Somit ist dort für die Einfuhr von Holzverpackungen im Gebrauch, der ISPM Nr. 15 verbindlich vorschreiben. Hier finden Sie die Länderliste.

In bestimmten Ländern sind neben der Einhaltung des IPPC Standards ISPM 15 noch weitere Vorschriften zu beachten. So fordert z.B. Australien, dass die Verpackungshölzer „Frei von Borke“ (bark free) sein müssen. Hier finden Sie weitere Informationen.

23. Wie ist vorzugehen, wenn ein Land den ISPM 15 nicht anerkennt?

Nicht alle Länder haben den ISPM-15 in nationales Recht umgesetzt. Neben Ländern die keine Einfuhrvorschriften zur Einfuhr von Verpackungsholz im Gebrauch haben gibt es auch Länder die ein Pflanzengesundheitszeugnis für Holzverpackungsimporte vorschreiben. Hier finden Sie weitere Informationen.


» Seite drucken