Skip to main content

Hilfe bei Windwurf

Wälder nach Sturm nicht betreten

Während, aber auch nach Sturmereignissen gilt besondere Vorsicht. Etliche Waldwege sind durch umgefallene Bäume nicht nutzbar und müssen frei geschnitten werden. Selbst wenn der Wind nachgelassen hat, können im Wald auch Tage später noch Bäume um- und Äste herabfallen. Es besteht Lebensgefahr. Zunächst müssen sich die Waldexpertinnen und -experten gemeinsam mit den Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern einen Überblick über die Lage verschaffen. Anschließend wird mit den Aufräumarbeiten begonnen, um die Sicherheit im Wald wiederherzustellen. Damit in der Zwischenzeit niemand zu Schaden kommt, kann der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen nach einem Sturm ordnungsbehördliche Verordnungen erlassen.

Nach dem Sturmereignis "Friederike" vom 18.01.2018 erlässt Wald und Holz NRW die hier unter "Aktuelles" aufgeführten ordnungsbehördliche Verordnungen.

Umgestürzte Bäume auf Waldweg
08.02.18Pressemitteilung

Verlängerung der Waldsperrungen im Bereich des RFA Soest-Sauerland

Diese Verordnung gilt für alle Waldflächen im Hochsauerlandkreis der Städte Arnsberg, Olsberg, Brilon, Marsberg sowie der Gemeinde Bestwig und dem Gebiet des Kreies Soest. Die Verordnung tritt am 01.02.2018 in Kraft und gilt bis zum 28.02.2018. mehr lesen

Umgestürzte Bäume
31.01.18Pressemitteilung

Nördliche Waldflächen im Forstamt Oberes Sauerland weiterhin für Erholungsverkehr gesperrt – Wälder im Süden des HSK wieder offen

Am 18. Januar 2018 hat Sturm Friederike mit orkanartigen Böen auch im Zuständigkeitsbereich des Regionalforstamtes Oberes Sauerland seine Spuren hinterlassen. mehr lesen

Umgestürzte Bäume
31.01.18Pressemitteilung

Weiterhin Lebensgefahr im Wald

Aufgrund der großen Gefahr nach dem Orkan „Friederike“ verlängert das Regionalforstamt Soest-Sauerland das Betretungsverbot bis zum 28.02.2018. Die Sturmschäden durch den Orkan sind größer, als anfänglich vermutet. mehr lesen

Umgestürzte Bäume
30.01.18Pressemitteilung

Gefahrensituation im Wald nach Orkantief "Friederike"

Auch etwa 14 Tage nach dem Orkantief "Friederike" warnt das Regionalforstamt Ostwestfalen-Lippe vor den Gefahren im Wald. Durch angeschobene Bäume, Kronen- und Astbrüche sowie aufgestellte Wurzelteller besteht zum Teil immer noch akute Lebensgefahr. mehr lesen

Umgestürzte Bäume auf Waldweg
29.01.18Pressemitteilung

Verlängerung der Waldsperrungen in Höxter und Paderborn

Die Wälder in den Kreisen Höxter und Paderborn bleiben bis zum 28. Februar 2018 über eine ordnungsbehördliche Verordnung zur Gefahrenabwehr gesperrt. mehr lesen

Mehr zum Thema Bewältigung von Sturmkatastrophen

Waldschutzmeldung: Maßnahmen des integrierten Waldschutzes

Weitergehende Informationen finden sich zudem auf der Seite www.waldwissen.net.

Es ist eine Frage der Zeit, bis der nächste Sturm kommt. Die maßgebende Frage ist weniger, wann das der Fall sein wird, sondern wie die verschiedenen Akteure für die Bewältigung der Ereignisse vorbereitet sind.

Mit dem Faltblatt Sturmkatastrophe bietet Wald und Holz NRW den Vorsitzenden und Vorständen der Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse Empfehlungen, nützliche Hinweise und Anregungen, wie die Folgen einer Sturmkatastrophe gemeistert werden können. Die Bildung einer Solidargemeinschaft ist hier nur als ein Beispiel der Möglichkeiten zu nennen, die sich für einen organisierten Zusammenschluss anbietet, die Krisensituation als Gemeinschaft in Zusammenarbeit mit Wald und Holz NRW zu bewältigen.

Steuerbegünstigungen im Kalamitätsfall - Hinweis für Land- und Forstwirte

Sofern in Ihrem Wald forstliche Sturmschäden infolge von höherer Gewalt aufgetreten sind, kann die Holznutzung (Kalamitätsnutzung) steuerbegünstigt sein. Hierzu sind vorab Kalamitätsvordrucke auszufüllen, welche Sie bei Ihrer zuständigen Finanzbehörde einreichen können. Grundlage dafür ist § 34 b des Einkommensteuergesetz (EStG).

Nähere Informationen und Erläuterungen finden Sie dazu unter folgenden Link:
www.finanzverwaltung.nrw.de/de/tipps-fuer-land-und-forstwirte

Direkte Links zu den Formblättern nach EStG 34 b:
- Kalamitätsmitteilung
- Kalamitätsnachweis

Für allgemeine Hinweise steht Ihnen Ihr Regionalforstamt und/oder zuständige/r Revierleiter/in gerne zur Verfügung.
Für eine weitergehende spezielle Beratung oder einzelwaldbezogene Auskünfte können Sie sich ebenfalls gerne an Wald und Holz NRW wenden, diese Leistungen sind jedoch kostenpflichtig.


» Seite drucken