Meistgebotstermine - Wald & Holz Skip to main content

Versteigerungen und Submissionen

bei Wald und Holz NRW

Tradition trifft Moderne, wenn zu Beginn eines jeden Jahres im gesamten Land die besten einheimischen Hölzer aus nachhaltiger Forstwirtschaft angeboten werden.

Wertholzlagerplatz in Wolbeck, Münster

Seit Jahrzehnten organisieren Landesförster Versteigerungen und Submissionen, auf denen Holz aus privaten, kommunalen und landeseigenen Wäldern angeboten wird. Holzkäuferinnen und Holzkäufer aus ganz Deutschland und den Nachbarländern bieten auf Wert- und Stammhölzer der verschiedensten Baumarten. Auf dieser Seite finden Sie die Termine und Unterlagen der kommenden Meistgebotstermine.

Die Meistgebotstermine finden in den von Laubholz geprägten Regionen Nordrhein-Westfalens statt. Drei Submissionen an den Standorten Bad Driburg, Bonn und Minden in Ostwestfalen, sowie die Wertholzversteigerung im Münsterland.

22.03.2017 - Bad Driburger Holzsubmission

Die Unterlagen für das Winterhalbjahr 2016/ 2017 werden an  dieser Stelle veröffentlicht. Wenn Sie Holz auf einem der Termine anbieten wollen, wenden Sie sich bitte an die zuständigen Regionalforstämter.

Flyer mit weiteren Informationen

28.02.2017 - Nadel-Stammholzsubmission (Fichte Langholz B/C)
Polter Fichtenstammholz
Polter Fichtenstammholz (Foto: Wald und Holz NRW)

Wald und Holz NRW führt am 28.02.2017 eine Submission für Fichten-Stammholz in den Regionalforstämtern Rhein-Sieg-Erft, Kurkölnisches Sauerland, Siegen-Wittgenstein, Oberes Sauerland und im Lehr- und Versuchsforstamt Arnsberger Wald durch.

Insgesamt werden rund 6.000 fm Fichte bei der Submission angeboten. Die Aushaltung erfolgt ausschließlich als Langholz und in der Güte B/C.

Die Lose finden Sie ab dem 14.02.2017 unten. Mit Veröffentlichung der Lose beginnt der Vorzeigezeitraum und endet am 28.02.2017 (12:00 Uhr).

Losverzeichnis mit Ablaufinformationen und Besonderen Bedingungen (PDF)

Anbietende Forstämter und Polterkarten zu den Losen

Kontakt

Forstamt Hochstift
Tel: 05259/9865 - 0
E-Mail: Hochstift@wald-und-holz.nrw.de

Forstamt Münsterland
Tel: 0251-91797-440
E-Mail: muensterland@wald-und-holz.nrw.de

Forstamt Ostwestfalen-Lippe
Tel:0571-83786-0
E-Mail: ostwestfalen-lippe@wald-und-holz.nrw.de

Forstamt Rhein-Sieg-Erft
Tel: 02243-9216-0
E-Mail: rhein-sieg-erft@wald-und-holz.nrw.de

Fragen und Antworten zu den Meistgebotsterminen

In Nordrhein-Westfalen werden jedes Jahr einige Millionen Kubikmeter Holz verkauft. Auf die Meistgebotstermine fallen davon nur wenige tausend Kubikmeter. Mengenmäßig spielen diese daher nur eine untergeordnete Rolle. Hier zählt Klasse statt Masse. An den vier Standorten werden die qualitativ besten sowie selteneren Hölzer verkauft. 

Warum veranstaltet Wald und Holz NRW Meistgebotstermine?

Es gibt Holz, welches in großer Masse angeboten und ebenso verarbeitet wird. Bestes Beispiel in NRW ist das Fichtenholz. Fichten wachsen sehr gleichmäßig, die Holzeigenschaften sind sehr homogen. Fichtenholz ist zu einem gewissen Grad standardisiert, genau wie die spätere Verwendung ((z.B. Bauholz wie Dachlatten, Balken, Kanthölzer etc.). Daher können Preise, auch für größere Mengen, einfach ermittelt werden.

Es gibt aber auch Hölzer, die wachsen sehr unterschiedlich. Das ist oft bei Laubhölzern der Fall. Zum Beispiel bei der Eiche. Der Wert der Stämme schwankt dabei erheblich mit der Qualität. Stämme mit von Holzkäufern gesuchter, guter Qualität gibt es zudem recht selten.
Hinzukommt, dass gute Laubholzstämme weniger zu Bauholz verarbeitet werden. Sie werden eher in der Einrichtung von Innen- und Außenbereichen verwendet. Damit unterliegen diese Hölzer stärker den aktuellen Modetrends, als das Bauholz. Das erschwert eine Preisfindung zusätzlich.

Meistgebotstermine lösen diese Schwierigkeiten auf. Holzkäufer können vor Ort die Stämme mehrerer Waldbesitzer kaufen. Damit entfallen unrentable „Sammelfahrten“ für einzelne Stämme.
Außerdem wird konkret auf einzelne Stämme, oder wenige Stämme gleicher Qualität, geboten. Dadurch werden die individuellen Eigenschaften in Wert gesetzt und Moden berücksichtigt.

Was ist der Unterschied zwischen einer Versteigerung und einer Submission?
Ein Holzkäufer hebt auf der Wertholzversteigerung in Appelhülsen die gelbe Karte und bietet damit auf den angebotenen Stamm.

Bei der Versteigerung kommen alle interessierten Käufer an einem Tag zusammen und bieten auf die angebotenen Stämme. Die Veranstaltung wird von einem Auktionator geleitet. Dieser erteilt die Zuschläge.
Bei der Submission werden die Angebote schriftlich an die Forstämter übersandt. An einem Tag erfolgen die Eröffnung der Angebote und der Zuschlag.

Wer kann an den Meistgebotsterminen teilnehmen?

Für die Teilnahme an den Meistgebotsterminen bestehen keine Einschränkungen.

Gibt es eine Mindestmenge?

Eine Mindestmenge gibt es nicht. Der große Vorteil der Meistgebotstermine ist, dass auch einzelne Stämme angeboten werden können. Diese müssen jedoch über bestimmte Mindestmaße verfügen. Diese Mindestmaße sind von Baumart und Verwendung abhängig. Fragen dazu klären Sie am besten mit Ihrer Försterin oder Ihrem Förster vor Ort.

Gibt es einen Mindestpreis?

Die Verkäufer haben die Möglichkeit, vor Beginn der Submissionen und Versteigerungen eine Preisuntergrenze zu setzen.

Wie erkennt man die Qualität eines Stammes?
Gerade gewachsen, keine Äste oder Fäule - eine Wertholzeiche auf dem Versteigerungsplatz.

Für die Beurteilung der Qualität von Stämmen werden deren Wuchsmerkmale und Dimensionen begutachtet. Wuchsmerkmale, die den Wert eines Stammes bestimmen sind zum Beispiel

  • Häufigkeit von Ästen
  • Stammkrümmung
  • Faulstellen
  • Drehwuchs
  • Risse
  • Aufbau der Jahrringe

In der Regel sinkt der Wert eines Stammes, je mehr der genannten Merkmale er besitzt. Denn diese schränken die Verarbeitungsmöglichkeiten oft stark ein.
Manchmal kommt es aber auch vor, dass bestimmte Wuchsmerkmale gesucht werden. Zum Beispiele eine Eiche mit vielen kleinen Ästchen, so genannten Reisern. Diese geben dem Holz eine sehr individuelle Struktur und sind zum Teil sehr gefragt.
Bei wertvolleren Hölzern spielen die Stammdimensionen eine wichtige Rolle. Mit zunehmender Länge und Durchmesser steigt bei diesen der Preis pro Festmeter (Kubikmeter) deutlich an.

Die Qualitäts-Beurteilung von Holz ist ein sehr umfangreiches Thema. Die Rahmenvereinbarung Rundholzvermarktung ist die gängige Beurteilungsgrundlage in Deutschland. Darin finden Sie detaillierte Informationen zur Qualitätssortierung.

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Was wird aus dem Holz hergestellt?

Die Verwendungsmöglichkeiten hängen von der Holzart, den Dimensionen und Qualitäten ab. Bei den Stark- und Wertholzterminen werden in der Regel sehr gute Qualitäten gehandelt. Dieses Holz findet man später vor allem in sichtbaren Bereich wieder, wie in hochwertigen Möbeln oder schönen Furnieren.


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