Waldjugendspiele im Kreis Paderborn gestartet
Über 2.200 Schulkinder entdecken den Wald
Kleinenberg – Wenn es morgens bunt und wild in den Wäldern des Kreises Paderborn wird, dann sind wieder Waldjugendspiele! Insgesamt 2.270 Kinder aus 41 Grundschulen der zehn Kommunen im Kreis Paderborn besuchen bis zum 25. September den Wald.
Los ging´s dieses Jahr mit der Grundschule Altenautal aus Lichtenau-Henglarn. „Natur und Wald gehören für viele unserer Kinder zum Alltag, und auch das Lernen draußen hat an unserer Schule einen festen Platz. Bei den Waldjugendspielen entdecken die Kinder diesen vertrauten Lebensraum aus einer neuen Perspektive – denn Schule endet nicht an der Klassentür“, betont Markus Kremer, Schulleiter der Grundschule Altenautal.
34 Kinder aus seiner Schule sind mit einigen Lehrern und Eltern am Donnerstag in den Eggewald der Stadt Lichtenau gekommen. Dorthin eingeladen hat sie Jakob Schnitz, Förster des Gemeindeforstamtes Willebadessen. „Wir haben hier zwar einen festen Parcours vorbereitet, aber besonders spannend finde ich die Fragen, die die Kinder selber in den Wald mitbringen“, so Förster Jakob Schnitz.
Die Waldjugendspiele finden seit 2007 regelmäßig im Kreis Paderborn statt. „Das geht nur über gewachsene Kooperationen!“, hebt Roland Schockemöhle, Leiter des Regionalforstamtes Hochstift hervor. „Es packen wirklich alle mit an: die Grundschulen, das Schulamt des Kreises Paderborn, das Gemeindeforstamt Willebadessen, die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die Sparkasse-Paderborn-Detmold-Höxter und wir als Regionalforstamt Hochstift“, freut sich Schockemöhle.
Das seit den ersten Waldjugendspielen im Kreis Paderborn mehr als 39.000 Schulkinder den Wald besuchen konnten, hält auch Andreas Potthast vom Schulamt des Kreises Paderborn für keine Selbstverständlichkeit. „Die Waldjugendspiele sind kein Selbstläufer. Da stecken viele Ideen, viel Organisation und eine Menge Vorbereitung drin. Das kommt für die zuständigen Lehrerinnen und Lehrer jedes Jahr on top“, so Potthast. „Dafür sind wir sehr dankbar und versuchen die Schulen so gut es geht zu unterstützen.“
Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen!