Neue Leitung für das Waldinformationszentrum Hammerhof
Försterin Britta Hartmann-Barth nimmt Zukunft des WIZ in die Hand
Warburg – Das Waldinformationszentrum (WIZ) Hammerhof ist weit über die Region hinaus bekannt. Einen wesentlichen Anteil daran hatte die Wisent-Aufzucht, die über Jahrzehnte mit großer fachlicher Kompetenz und viel Engagement aufgebaut wurde. Doch der Hammerhof steht für weit mehr als seine Wisente: Mit seinen vielfältigen umweltpädagogischen Angeboten hat sich das WIZ als wichtiger Ort des Lernens, Erlebens und Verstehens von Natur und Wald etabliert.
Nun übernimmt Britta Hartmann-Barth die Leitung des Waldinformationszentrums, das organisatorisch zum Regionalforstamt Hochstift gehört. Die Wahl hätte kaum passender ausfallen können: Als studierte Forstwirtschaftlerin und Umweltpädagogin mit Leitungserfahrung bringt sie genau die Qualifikationen mit, die das WIZ für seine weitere Entwicklung benötigt.
Erfahrung an der Schnittstelle von Wald, Bildung und Nachhaltigkeit
Wie sich Bildung für nachhaltige Entwicklung, naturwissenschaftliche Wissensvermittlung und gesellschaftliche Verantwortung erfolgreich miteinander verbinden lassen, hat Britta Hartmann-Barth bereits als Leiterin des Naturparkzentrums Habichtswald unter Beweis gestellt.
„Wir sind sehr froh, dass wir mit Frau Hartmann-Barth genau die richtige Persönlichkeit für diese anspruchsvolle Aufgabe gewinnen konnten“, betont Thomas Kämmerling, Leiter von Wald und Holz NRW. „Sie vereint forstliches Fachwissen, pädagogische Kompetenz und strategisches Denken. Damit bringt sie beste Voraussetzungen mit, um das Waldinformationszentrum Hammerhof gemeinsam mit ihrem Team in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.“
Große Aufgaben und viele Chancen
Dass die neue Leiterin eine ebenso spannende wie anspruchsvolle Aufgabe übernimmt, weiß auch Roland Schockemöhle, Leiter des Regionalforstamts Hochstift. „Am Hammerhof kommen viele Themen zusammen“, sagt Schockemöhle. „Die Wisentherde muss fachgerecht betreut und weiterentwickelt werden. Gleichzeitig stehen die Umweltbildungsangebote seit Jahren für höchste Qualität – von Programmen für die Kleinsten bis hin zu Seminaren und Veranstaltungen für Erwachsene. Diesen hohen Anspruch möchten wir erhalten und weiter ausbauen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Frau Hartmann-Barth und bin überzeugt, dass sie das notwendige Fachwissen, die Erfahrung und die Leidenschaft mitbringt, um diese Aufgabe erfolgreich zu gestalten.“
Weiterbildung mit Blick auf Mensch, Natur und Tier
Neben ihrer forstlichen und pädagogischen Ausbildung sorgte Britta Hartmann-Barth für ihre kontinuierlich Weiterqualifizierung. So begann sie zuletzt 2024 ein berufsbegleitendes Studium der Umwelt- und Tierethik in Münster. Die dort erworbenen Kenntnisse ergänzen ihre fachliche Expertise und bieten wertvolle Impulse für die Arbeit mit Wildtieren sowie für die zukünftige Ausrichtung des WIZ.
Mit Respekt vor dem Bestehenden in die Zukunft
Der neuen Leiterin ist bewusst, wie vielfältig die Erwartungen an das Waldinformationszentrum sind. „Das WIZ verbindet Naturerlebnis, Umweltbildung, Artenschutz und forstliche Praxis auf besondere Weise. Ich freue mich sehr darauf, diese traditionsreiche Einrichtung kennenzulernen und gemeinsam mit dem Team weiterzuentwickeln“, so Hartmann-Barth. „Zunächst möchte ich mir einen umfassenden Überblick über die Einrichtung und Abläufe verschaffen. Darauf aufbauend werden wir die zukünftige konzeptionelle Ausrichtung des Waldinformationszentrums gestalten.“ Insbesondere freut sich die neue Leiterin auf die Zusammenarbeit mit den Forstwirten Falk Röling, Sascha Schenk und Dietmar Mikus.
Nach einer ersten Einarbeitungsphase soll die Weiterentwicklung des WIZ schrittweise vorangetrieben werden. Ziel bleibt es, den Hammerhof als modernen Bildungs- und Erlebnisort rund um Wald, Wildtiere und Nachhaltigkeit zu stärken und zeitgleich zukunftsweisend aufzustellen.