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Schutz vor Folgeschäden nach dem Sturm

„Ruhe, Sachverstand und Weitblick“

Orkan „Friederike“ hat viele Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer in NRW hart getroffen. Durch die regional großen Schadholzmengen besteht nicht nur ein erhöhtes Unfallrisiko. Auch die Gefahr von Folgekalamitäten, beispielsweise durch Borkenkäfer, ist in den kommenden Monaten akut. Was Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer beachten sollten, um weitere Schäden zu minimieren, erfahren Sie in diesem Waldblatt.

Landesweit verursachte Burglind schätzungsweise circa 100.000 Kubikmeter und Friederike circa 1.900.000 Kubikmeter Bruch- und Wurfschäden im Wald. Davon waren 95 Prozent Nadelholz und fünf Prozent Laubholz auf einer Fläche von circa 5.000 Hektar. In der Region um Paderborn, dem Hauptschadensgebiet, ist ein Drittel des Gesamtschadenvolumens zu beklagen.

Landesweit liegt dieses Schadereignis aber deutlich und unter dem jährlichen Fichten- Hiebsatz, der nach der Bundeswaldinventur 3 bei ungefähr 4,5 Millionen Kubikmetern liegt.

Das Team Waldschutzmanagement von Wald und Holz NRW um Dr. Mathias Niesar hat eine Informationssammlung zur „Nachsorge“ nach dem Sturm zusammengestellt. Diese Informationssammlung ist Grundlage dieses Waldblattes NRW.

Ergänzend fasst Dr. Bertram Leder vom Lehr- und Versuchsforstamt Arnsberger Wald Probleme und Chancen der vielerorts betroffenen Buchenanpflanzungen unter den zerstörten Fichtenbeständen zusammen.

Sollten Sie spezielle Fragen zum Waldschutz vor Ort haben, sprechen Sie Ihre Försterin oder Ihren Förster vor Ort an. Hier finden Sie Ihre Ansprechpersonen bei den Regionalforstämtern.

Verfasser

Wald und Holz NRW
Stefan Befeld
Bendlerstraße 5
33142  Büren

Tel.: +49 2951 9353266
Mobil: +49 171 5873274
Fax: +49 251 23724 143
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