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Borkenkäfermonitoring überwacht Populationsentwicklung

Pflanzenschutzmitteleinsatz nur im Notfall

Die vom Sturm geworfenen und gebrochenen Fichten legen für Borkenkäfer eine unwiderstehliche „Duftspur“. So werden die geschädigten Flächen zu einem Magneten für die geflügelten Insekten und bieten den Sechsbeinern einen reich gedeckten Tisch. Die Forstleute von Wald und Holz NRW werfen deswegen einen besonders strengen Blick auf Buchdrucker und Kupferstecher.

Die Aufgabe übernimmt das Team Waldschutzmanagement mit dem Borkenkäfermonitoring. Die Überwachung ist Grundlage zur Abschätzung der Befallsgefahr und für einen gegebenenfalls erforderlichen Pflanzenschutzmitteleinsatz.

Außerdem können Forstleute und Waldbesitzende vor Ort die Aufarbeitungsprioritäten dem Ergebnis des Monitorings anpassen. Denn bei drohenden Massenvermehrung von Buchdrucker und Kupferstecher ist Eile geboten.

Pflanzenschutzmitteleinsatz
Auch Kalamitätsfall muss der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln streng abgewogen werden.  Es gilt grundsätzlich: Abfahren des aufgearbeiteten Holzes soll wenn möglich dem Einsatz von Pflanzenschutz vorgezogen werden.

Bei aufgearbeitetem und bis Anfang März nicht abgefahrenen Holz sollten Pflanzenschutz-Behandlungen gegen den „Gestreiften Nutzholzborkenkäfer“ (Xyloterus Lineatus) geprüft werden. Die Merkblätter der Anlagen 4,5 und 6 sind hierbei zu beachten. Diese finden Sie in der Infobox auf der rechten Seite.

Bei Fragen zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln fragen Sie Ihre Försterin oder Ihren Förster vor Ort. Hier finden Sie die Kontaktdaten zu Ihrem Regionalforstamt.


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