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Liebe Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer,

wie vor elf Jahren hat uns in Nordrhein-Westfalen auch am 18. Januar 2018 ein Sturm getroffen. Stürme und ihre Folgen sind immer eine Herausforderung für Waldbesitz und Forstleute. Aber Friederike ist bei Weitem nicht Kyrill. Meteorologisch gesehen war Friederike ein „Schnellläufer“ und dauerte nicht 24 Stunden. Betroffen sind vor allem die nordöstlichen Landesteile. Die geworfene Holzmenge ist mit ca. 1,5 Millionen Festmetern deutlich unter dem Jahreseinschlag.

Wir verstehen und teilen Ihre Betroffenheit. Aber es besteht kein Grund zu operativer Hektik und unüberlegten Schnellschüssen. Das gilt auch in Bezug auf die Holzmarktsituation. Stattdessen müssen wir die Aufarbeitung der Sturmschäden konzentriert, systematisch und in guter Kooperation angehen. Bei der Waldarbeit, im Speziellen der Arbeitssicherheit, dürfen wir unsere bewährte Sorgfalt nicht aufgeben. Der erste Tote bei der Aufarbeitung ist uns eindringliche Mahnung.

Unsere Forstleute stehen in bewährter Art und Weise an Ihrer Seite und werden sich prioritär den notwendigen Schritten zur Bewältigung der Folgen von Friederike widmen. Sie können sich auch jetzt  auf uns verlassen.

Mit diesem Waldblatt Extra geben wir Ihnen allgemeine Informationen zu einer Vielzahl von konkreten Fragen rund um das Thema Sturmbewältigung.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Andreas Wiebe

Verfasser

Wald und Holz NRW
Andreas Wiebe
Albrecht-Thaer-Straße 34
48147 Münster

Tel.: 0251/91797-201
Fax: 0251/91797-204
E-Mail: senden


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