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Förderung für
den Waldbesitz

 

Aktuelles / Neuigkeiten

Forstliches Fortbildungsprogramm 2017 liegt vor

Jedes Jahr erstellt Wald und Holz NRW das forstliche Fortbildungsprogramm, in dem auch viele Seminare enthalten sind, die für Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer interessant sind. Angefangen vom Steuerrecht über Hinweise zur Kommunikation mit Waldbesucherinnen und Waldbesuchern zur Schaffung von Akzeptanz für Holzeinschlagsmaßnahmen bis hin zu Fortbildungen zum Thema "Bestandespflege" ist für fast jeden etwas dabei.

 

Das Forstliche Bildungsprogramm 2017 von Wald und Holz NRW ist unter Fortbildungsangebote zu finden und steht zum Download bereit. Im Internet ist eine Online-Anmeldung möglich. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldungen und wünschen Ihnen schon jetzt eine erfolgreiche und interessante Teilnahme an unseren Fortbildungsangeboten.

Harald Schmidt, Vorsitzender der FBG Ville, plötzlich und unerwartet verstorben

Am 1. Februar ist Harald Schmidt, Vorsitzender der Forstbetriebsgemeinschaft Ville, plötzlich und unerwartet an Herzversagen verstorben. Schmidt wurde nur 60 Jahre alt.

Mit viel Engagement hat er die Forstbetriebsgemeinschaft Ville, die sich über drei Regionalforstämter und vier Förstereien erstreckt, geleitet.

Zusammen mit seiner Frau Angelika Schmidt, die die Geschäftsführung der FBG lenkt, hat er in den vergangenen Jahren mit viel Verantwortungsgefühl für rund 3.700 Hektar Wald die FBG Ville modernisiert und die Arbeit seiner Vorgänger fortgeführt. Ein modernes FBG-Buchführungsprogramm und der Internetauftritt sind nur zwei Beispiele seines ständigen Bemühens um das Wohl und den Wald der Forstbetriebsgemeinschaftsmitglieder.

Viele Gespräche mit den betreuenden Forstbeamten - vor allem in der Zeit der Einführung der neuen Entgeltordnung - zeigten Harald Schmidt als kritischen, aber stets konstruktiven und geradlinigen Gesprächspartner. Es ging ihm nicht um seinen eigenen Wald, sondern die Belange der Gemeinschaft standen immer im Mittelpunkt der Gespräche.

Als passionierter Jäger und Waldbesitzer konnte er seine eigenen Erfahrungen in die Arbeit für die Forstbetriebsgemeinschaft einfließen lassen und gleichermaßen private wie kommunale Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer in dieser großen FBG zusammenhalten. Diese Charaktereigenschaften wurden auch anlässlich des Trauergottesdienstes und der Beerdigung, an der zahlreiche Weggefährtinnen und -gefährten von Harald Schmidt teilnahmen, herausgestellt.

Die drei Forstämter, in denen die FBG Ville organisiert ist, verlieren durch den Tod von Harald Schmidt einen engagierten und selbstlosen Waldbauern und FBG-Vorsitzenden. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seinen beiden Kindern.

Zwei interessante Informationsbroschüren für Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer

Viele Anrufe von Waldbesitzenden im Forstamt oder bei den Revierleiterinnen und Revierleitern drehen sich um Fragen der Verkehrssicherung: Wie muss ich die Verkehrssicherheit herstellen? Welche Bäume an welchen Flächen muss ich kontrollieren? Wie dokumentiere ich die Kontrolle? Wer hilft mir dabei? Etc.. Dies sind nur einige der zahlreichen Fragen, die Waldbesitzende aus der Sorge und Angst vor Unfällen, die von ihrem Wald ausgehen könnten, stellen. Interessante Hinweise und Antworten auf viele Fragen bietet die 114-Seitige AID-Broschüre „Verkehrssicherungspflicht für Waldbesitzer“.
Sie kostet 4,50 € und ist beim AID unter der Telefonnummer 02 28 / 84 99 180 zu bestellen (aid@aid.de).

Eine weitere interessante AID-Broschüre beschäftigt sich mit dem Thema „Borkenkäfer an Nadelbäumen – erkennen, vorbeugen, kontrollieren“.

Die fünf wichtigsten Nadelbaumarten Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche und Douglasie werden beleuchtet und in Bezug auf ihre Schädlinge beschrieben. Hierbei werden Lebensweise der Käfer sowie die Befallsmerkmale beschrieben und Hinweise für Überwachung und integrierte Bekämpfungsmaßnahmen gegeben.
Diese Broschüre kostet 2,50 € und ist ebenfalls beim AID unter der gleichen Telefonnummer 02 28 / 84 99 180 zu bestellen (aid@aid.de).

Hinweis auf die Anmeldung von Wildschäden im Wald

Immer wieder stellen Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer fest, dass an Forstkulturen und ggf. auch Dickungen Schäden entstanden sind, die durch Wild verursacht wurden. Der erste Schritt sollte dann der Versuch eines konstruktiven Gesprächs mit dem Jagdausübungsberechtigten sein, in dem man sich über die weitere Vorgehensweise einigt. 

Leider ist dies manchmal nicht möglich und man geht ohne Ergebnis wieder auseinander. Hier hilft dann nur die Anzeige des Wildschadens bei der Gemeinde. Nach §34 Landesjagdgesetz sind die frischen Schäden jeweils zum 1. Mai oder 1. Oktober anzumelden. Daher der Hinweis: Der 1. Mai steht kurz vor der Tür! Bitte überprüfen Sie den forstlichen Jungwuchs auf neue Wildschäden!


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