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Weiterbildung zur LWK-zertifizierten Baumkontrolleurin/ zum LWK-zertifizierten Baumkontrolleur auf Grundlage der FLL-Baumkontrollrichtlinien zur Überprüfung der Verkehrssicherheit von Bäumen

 
 

Veranstaltungsort: Forstliches Bildungszentrum für Waldarbeit und Forsttechnik NRW, Arnsberg

Anreise bis 8:30 Uhr am jeweils ersten Seminartag

Beginn der Veranstaltung: 9:30 Uhr
Ende der Veranstaltung: 16:00 Uhr

mögliche Personenanzahl: Bis zu 15 Personen (nach Eingang der Anmeldungen)

Seminargebühr: Seminargebühren: 1.500,00 €/Person zzgl. Unterkunft und Verpflegung (siehe Allgemeine Geschäftsbedingungen [AGB] der Seminarangebote von Wald und Holz NRW) Prüfungsgebühren
200,00 €/Person Fördermöglichkeiten
www.bildungscheck.de (NRW/bis 500,00 €)
www.qualischeck.rlp.de (Rheinland Pfalz)
www.qualifizierungscheck.de (Hessen)
LWIN (www.iwin-niedersachsen.de) individueller Anteil
Mitglieder der Landesverbände GaLaBau NRW und Niedersachen/Bremen erhalten 10 % Rabatt auf die Seminargebühr

Termin:

Anmeldeschluss: 25.02.2019

Fortbildungsnummer: 51

 

Ziel / Inhalt

Als erfolgreicher Absolvent vermeiden Sie kostenaufwändige Fehleinschätzungen bei der Beurteilung von Bäumen. Sie sind für verantwortungsvolle Entscheidungen optimal qualifiziert und sparen hohe Fällkosten und unnötige Sicherungsmaßnahmen.

Das öffentlich-rechtliche Zertifikat der Landwirtschaftskammer NRW bereitet Sie in zehn Tagen gezielt auf die Tätigkeiten als verantwortungsvolle, LWK-Zertifizierte Baumkontrolleurin/verantwortungsvollem, LWK-Zertifizierten Baumkontrolleur vor: Es hebt sich bewusst vom Standard anderer Zertifizierungen ab.

Die hohen Standards werden erzielt durch:

  • ein qualifiziertes Team von Referenten. Alle sind öffentlich bestellte und vereidigte Baumsachverständige und setzen sich täglich aktiv mit der Baumpflege und mit den in diesem Zusammenhang bedeutsamen Rechtsfragen auseinander. Außerdem sind sie in Lehre und Forschung tätig
  • eine umfangreiche Wissensvermittlung aus einem langjährigen Erfahrungsschatz
  • den vorrangigen Praxisteil. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können das erlernte Wissen sofort praxisgerecht umsetzen und die Baumkontrollen gemeinsam mit den Referenten ausführlich besprechen
  • kleine Gruppen von maximal 13 innen und Teilnehmern. So wird eine ganz persönliche Förderung ermöglicht
  • nachhaltige Sicherung des Qualitätsstandards über Rezertifizierung nach fünf Jahren

Modul 1: Schritte einer fachgerechten Baumkontrolle
Dauer: 3 Tage vom 25. bis 27. März 2019

  • Die Abschottung – das Lebenselixier der Bäume
  • Spannung im Baum – der Holzaufbau und seine Folgen
  • Ein Hauen und Stechen – holzzersetzende Pilze contra Baum
  • Welcher Baum ist das? – die 1. Erkenntnis bei der Baumkontrolle
  • Den Bäumen auf die Füße geschaut – Faszination Baumwurzel

Modul 2: Rechtliche Grundlagen
Referenten: Marko Wäldchen und Marc Wilde
Dauer: 2 Tage vom 8. bis 9. April 2019

  • Verkehrssicherungspflicht und FLL – Baumkontrollrichtlinien
  • Art und Umfang der Baumkontrolle aus rechtlicher Sicht
  • Mindestanforderungen an die Dokumentation der BaumkontrolleHaftungsfragen und Verschuldensformen
  • Rechtsprechung der Verkehrssicherungspflicht
  • Häufig vorkommende Rechtsfragen in der Praxis
  • Artenschutz im Rahmen von Baumkontrolle und -pflege
  • Verkehrssicherungspflicht im Wald und der freien Landschaft

Modul 3: Bedeutung von Wuchsformen
Dauer: 3 Tage vom 6. bis 8. Mai 2019

  • Vitalitätsbewertung unter Berücksichtigung des Alters und der standörtlichen Bedingungen
  • Reiteration als Zeigerphänomen
  • Körpersprache der Bäume unter Berücksichtigung baumartspezifischer Eigenheiten
  • Bedeutung von Wuchsanomalien und Schadsymptomen
  • Spannungsgesteuerte Verteilung der Dickenzuwächse bei Bäumen
  • Die Bedeutung ausgeprägter Abholzigkeit
  • Die Torsion als kritische Belastungsform
  • Erkennen von stabilen, potenziell instabilen und instabilen Zwieseln
  • Windlastveränderung durch Freistellung
  • Biotische und abiotische Schäden an Bäumen

Modul 4: Maßnahmen zur Herstellung der Verkehrssicherheit
Dauer: 2 Tage vom 6. bis 7. Juni 2019

  • Die ZTV-Baumpflege
  • Unterschiedliche Maßnahmen des Kronenschnitts
  • Sicherungseinbauten zur Herstellung der Verkehrssicherheit
  • Einbauhöhen und Verbundformen
  • Statische und dynamische Bruchsicherung
  • Trag-/Haltesicherung (Auffangsicherung)
  • Mindestbruchlast des Materials
  • Abschlussübungen zur Vorbereitung auf die Prüfung

Prüfung: Nach der Prüfungsrichtlinie der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
Ort: Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen Münster
Datum: 21. Juni 2019

Zielgruppe

Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer
Forstbedienstete aus dem Privat- und Kommunalwald
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Wald und Holz NRW
Personen mit einer Ausbildung in einem Agraroder vergleichbaren Beruf, die sich mit der Thematik<br />beschäftigen.
Voraussetzung für diese berufliche Weiterbildung ist ein Jahr Berufspraxis in der Baumpflege oder -kontrolle sowie eine mit Erfolg abgeschlossene Ausbildung in einem Agrar- oder vergleichbaren Beruf.

Ausrichtung

Wald und Holz NRW
Lehr- und Versuchsforstamt Arnsberger Wald
Forstliches Bildungszentrum für Waldarbeit undForsttechnik NRW

Veranstalter

Landwirtschaftskammer NRW

Leitung

Anton Wilhelm, Wald und Holz NRW, Lehr- und Versuchsforstamt Arnsberger Wald, Forstliches Bildungszentrum für Waldarbeit und Forsttechnik NRW

Marko Wäldchen, Das Baumzentrum

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