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Förderung für
den Waldbesitz

Baum des Jahres 2020 – die Robinie

 
 

Veranstaltungsort:

Wird gesondert bekannt gegeben

mögliche Personenanzahl:

keine Angabe

Seminargebühr:

Besondere Bekanntgabe
(siehe Allgemeine Geschäftsbedingungen
[AGB] der Seminarangebote von Wald und Holz NRW)

Termin:

Anmeldeschluss:

Fortbildungsnummer: 7

 

Ziel / Inhalt

Die Robinie ist ein Baum, der ursprünglich im atlantischen Nordamerika beheimatet ist. Dort wächst sie als Pionierpflanze in Laubmischwäldern auf mäßig nährstoffreichen Sand- und Lehmböden in Höhen von bis zu 1600 Metern. Wegen ihrer attraktiven Blütenstände und gefiederten Blätter kam die Robinie im Jahr 1601 als Ziergehölz nach Europa bzw. zunächst nach Frankreich. Erste Nachweise für einen Anbau in Deutschland liegen für das Jahr 1670 vor, als man sie im Berliner Lustgarten anpflanzte. Aufgrund ihrer Einführung nach 1492 zählt die Robinie in Europa zu den Neophyten.

Die Robinie ist heute bei uns als Park- und Stadtbaum sowie – ihrem Charakter als Pionierbaum entsprechend – „verwildert“ auf Brachflächen und entlang von Bahndämmen häufig vertreten. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat sie sich auf Trümmerschuttflächen z.B. in Berlin, Köln oder im Ruhrgebiet stark verbreitet.

Die Robinie zählt als bedeutende Frühsommertrachtpflanze zu den sogenannten Bienenweidepflanzen. Robinienblüten liefern sehr reichhaltig Nektar mit einem hohen Zuckeranteil zwischen 34 und 59%. Der Honig wird unter der Bezeichnung „Akazienhonig“ verkauft, hat eine helle, schwach gelbliche Farbe und ist – bedingt durch die langsame Auskristallisierung aufgrund des hohen Fruktoseanteils – sehr flüssig. In Frankreich und Ungarn wird die Robinie intensiv als Imkerpflanze genutzt.

Weltweit betrachtet ist die Robinie nach Pappeln und Eukalyptus die am häufigsten in Plantagen kultivierte Laubbaumart. Die umfangreiche Verbreitung ist insbesondere auf deren Holzverwendung zurückzuführen, denn ihr Holz ist gegen Holzfäule widerstandsfähig, gleichzeitig biegsam, fest und äußerst hart. Robinienholz ist das witterungsbeständigste Holz Europas – auch ohne chemische Konservierungsbehandlung bleibt es bei einer Nutzung im Außenbereich lange stabil. Wegen dieser Eigenschaften wird es auch als eine Alternative zur Verwendung von Tropenhölzern gesehen.

Mitarbeiter/innen von Wald und Holz NRW können in ihrer Dienstzeit an der Fortbildung teilnehmen, wenn das bekannte Anmeldeprozedere über das ST Aus- und Fortbildung eingehalten wird.

Zielgruppe

Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer
Forstbedienstete aus dem Privat- und Kommunalwald
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Wald und Holz NRW

Ausrichtung

Kooperationsveranstaltung von:
- Schutzgemeinschaft Deutscher Wald NRW e. V.         
(SDW NRW)
- Arbeitsgemeinschaft naturgemäße Waldwirtschaft
(ANW NRW)
- Forstverein für NRW (FV NRW)
- Wald und Holz NRW

Veranstalter

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald NRW e.V.

Leitung

Dozenten aus unterschiedlichen Bereichen

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