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Förderung von Maßnahmen zur Bewältigung der Folgen extremer Wetterereignisse

Zur Unterstützung bei der Schadensbewältigung im Wald und der Wiederbewaldung hat das Umweltministerium Nordrhein-Westfalen die Förderangebote der Extremwetter-Richtlinie deutlich erweitert. Fortan werden über die Richtlinie Extremwetterfolgen auch Maßnahmen zur Wiederaufforstung, zur bestands- und bodenschonenden Flächenräumung sowie zur Aufarbeitung abgestorbener Nadelbäume gefördert. Zudem wird der jährliche Förderhöchstbetrag je Zuwendungsempfänger auf jetzt 30.000 Euro verdoppelt.

Eckpunkte der ergänzten Richtlinie Extremwetterfolgen:

Neu aufgenommen wurden in die Richtlinie Extremwetterfolgen insbesondere Maßnahmen zur Wiederaufforstung der Nadelwald-Schadflächen. Förderfähig sind hierzu unter anderem die Flächenvorbereitung, Pflanzungen und Saat, Maßnahmen zur Komplettierung von Naturverjüngung mit Laubbaumarten und Schutzmaßnahmen gegen Wildverbiss. Das Waldbaukonzept Nordrhein-Westfalen, das je nach Standort Empfehlungen für naturnahe Mischbestände gibt, bietet dabei wichtige fachliche Hinweise.

Den Kern der Wiederaufforstung stellen heimische Baumarten dar. Ausgewählte Nadelbaumarten werden gefördert, wenn mindestens im gleichen Umfang Laubwald begründet wird. Der Laubbaumanteil soll so gesteigert und das Baumartenportfolio mit Augenmaß vergrößert werden, um die Risiken von Waldschäden im Klimawandel zu verringern. Unter Berücksichtigung des jeweiligen Standortes gilt es, Potenziale der Naturverjüngung mit Pflanzungen oder Saat zu kombinieren. Förderfähig sind darüber hinaus auch der Mehraufwand bei der Aufarbeitung von abgestorbenen Nadelbäumen und die bestands- und bodenschonende Flächenräumung der Nadelbaum-Schadflächen.

Die bereits seit dem 23.05.2019 förderfähigen Maßnahmen, wie die Überwachung der Borkenkäferpopulation mit Fallen, die Aufarbeitung befallenen Holzes, das Hacken oder Mulchen sowie Transport des Rundholzes in Rinde auf Lagerplätze zur Herabsetzung der Bruttauglichkeit und auch die Anlage und der Betrieb von Holzlagerplätzen bleiben Bestandteil der Förderrichtlinie.

Sofern Sie bereits einen Zuwendungsbescheid erhalten und eine der letztgenannten Maßnahme noch nicht mittels Verwendungsnachweis abgerechnet haben, werden die Regionalforstämter automatisch die neuen Fördersätze zur Berechnung des Auszahlungsbetrages heranziehen.

Zum Herunterladen für Sie

Richtlinien des MULNV vom 19.06.2020 - Bewältigung der Extremwetterfolgen 
Muster 1 = Antragsformular (*.doc-Fassung zum Ausfüllen) vom 07.07.2020
Muster 1 = Antragsformular (*.pdf-Fassung) vom 07.07.2020 
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Anlage zur Beschreibung der Maßnahme (= Berechnungsblatt) vom 27.07.2020  
(ursprünglich fünf Seiten; hier ohne die Fachliche Stellungnahme des zuständigen Revierförsters - bitte kontaktieren Sie in jedem Fall Ihren zuständigen FBB)
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Allgemeine Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P)
Allgemeine Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-G)
Eigenerklärung zu Zuverlässigkeit
Neutralitätserklärung
Angebotsvergleichsblatt 
Einverständnis- / Verpflichtungserklärung des Flächeneigentümers
« De minimis » -Erklärung (für einzelne Antragsteller)
« De minimis » -Erklärung (für eine Vielzahl von FBG-Mitgliedern)
« De minimis » -Merkblatt

Formular zur Beantragung der Unternehmernummer bei der Landwirtschaftskammer
FAQ - häufig gestellte Fragen vom 29.07.2020

Übersicht: heimische Baumarten - Wirtschaftsbaumarten - Nebenbaumarten

 

 

(Stand der Seite: 29.07.2020)

Fragen rund um Beantragung, Bewilligung und Abwicklung

Geschäftsstelle Forst / Direkte Förderung
Wald und Holz NRW
Kristian Jovi
Albrecht-Thaer-Straße 34
48147  Münster

Tel.: +49 251 91797 458
Fax: +49 251 91797 100
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