Kurzmeldungen
Personalveränderungen
Wechsel in der Fachgebietsleitung Privat- und Körperschaftswald: Franz van Elsbergen übernimmt Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft
Zum 1. November 2025 übernimmt Franz van Elsbergen die Leitung des Regionalforstamtes Rhein-Sieg-Erft. Seit Mitte 2022 war er im Forstamt Ruhrgebiet als Leiter des Fachgebiets Privat- und Körperschaftswald tätig und hat in dieser Zeit mit Engagement und Fachkenntnis zahlreiche Projekte begleitet und die Zusammenarbeit mit den Waldbesitzenden maßgeblich geprägt. Für seinen Einsatz im Ruhrgebiet bedanken wir uns sehr herzlich und wünschen ihm für die neue Aufgabe in Rhein-Sieg-Erft viel Erfolg, Freude und eine gute Hand bei allen kommenden Herausforderungen.
Die Nachfolge in der Fachgebietsleitung Privat- und Körperschaftswald ist derzeit ausgeschrieben. Bis zur Neubesetzung übernimmt Meike Steimann gemeinsam mit ihrem Team die kommissarische Leitung und sorgt für einen nahtlosen Übergang und die Fortführung der laufenden Aufgaben.
Generationswechsel im FBB Werne: Marco Adamek geht in den Ruhestand – Tim Grothaus übernimmt
Nach 39 Jahren unermüdlichen Einsatzes wird Marco Adamek in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Marco Adamek hat als Forstinspektoranwärter im Oktober 1986 gestartet und hat ein Jahr später die Revierleitung des FBB Werne übernommen. Als Revierleiter war Marco Adamek vielen Waldbesitzenden als engagierter Ansprechpartner mit herausragendem waldbaulichem Geschick und umfassendem forstlichen Fachwissen bekannt. Sein Name stand für fachlich fundierte, vorausschauende und verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung. Sein Selbstverständnis als Forstmann bringt Marco Adamek selbst treffend auf den Punkt: „Man übernimmt den Wald von seinen Vorgängern und übergibt diesen mindestens genauso gut – möglichst aber besser – an seinen Nachfolger. Das eigene Wirken im Waldökosystem ist nur eine kurze Episode und somit eine große Verpflichtung und gleichzeitig eine wunderbare Chance.“ Diese Haltung prägte sein jahrzehntelanges Wirken im FBB Werne: Mit hoher persönlicher Verantwortung, großem Einsatz und einem besonderen Gespür für den Wald führte er „seinen“ Betriebsteil, als sei es sein eigener. Das gesamte Forstamt bedankt sich herzlich bei Marco Adamek für seinen außergewöhnlichen Einsatz zum Wohl des Waldes, der Waldbesitzenden und der forstlichen Verwaltung. Seine Arbeit wird in den Wäldern des FBB Werne noch über Jahrzehnte sichtbar und wirksam bleiben. Wir wünschen Marco Adamek für seinen neuen Lebensabschnitt Gesundheit, Zufriedenheit und weiterhin eine enge Verbundenheit mit dem Wald.
Mit dem Eintritt in den Ruhestand von Marco Adamek übernimmt ab November ein junger, motivierter Nachfolger die Leitung des FBB Werne: Tim Grothaus, 27 Jahre alt, stammt aus Dortmund und absolvierte ein duales Studium zum Forstingenieur an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Bereits im Jahr 2024 konnte er als kommissarischer Leiter des FBB Breckerfeld praktische Erfahrung in der Revierleitung sammeln. Nach erfolgreich bestandener Laufbahnprüfung steht er nun bereit für die neue Aufgabe im Revier Werne. „Ich freue mich darauf, den Wald der Zukunft gemeinsam mit den Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern vor Ort gestalten zu dürfen“, sagt Tim Grothaus und blickt mit großer Motivation auf die kommenden Herausforderungen. Die Waldbesitzenden dürfen sich auf frischen Wind, neue Impulse und gleichzeitig auf die Fortführung bewährter Zusammenarbeit freuen.
Neuer Förster im FBB Ruhrtal: Manuel Espey übernimmt die Leitung
Seit dem 15. September 2025 hat Manuel Espey die Nachfolge von Martin Langkamp im Revier Ruhrtal angetreten. Mit ihm übernimmt ein Förster die Leitung, der auf eine vielfältige und internationale forstliche Laufbahn zurückblicken kann. Nach seinem Studium an der Fachhochschule in Göttingen absolvierte Manuel Espey den Forstinspektoranwärterdienst im Harz in Sachsen-Anhalt. Es folgten berufliche Stationen als Funktionsbeamter im staatlichen Forstamt Wörlitz sowie als selbstständiger Forstunternehmer in Nordhessen und Nordrhein-Westfalen. Angesichts der damals schwierigen Arbeitsmarktsituation in der Forstwirtschaft entschied sich Manuel Espey, seinen beruflichen Weg im Ausland fortzusetzen – und blieb schließlich rund 20 Jahre lang in Malaysia tätig, wo er in Forstplantagen arbeitete und umfangreiche praktische Erfahrungen sammelte. Im Jahr 2022 kehrte er zurück nach Deutschland und war seitdem im Fachgebiet Hoheit unter anderem für den Wiederaufbau von Forstwegen nach dem Starkregenereignis sowie für weitere hoheitliche Aufgaben zuständig. Heute lebt der 53-Jährige mit seiner Familie wieder in seiner Heimatstadt Essen – und freut sich besonders über die Möglichkeit, nun einen Forstbetriebsbezirk in der Region zu übernehmen, in der seine Wurzeln liegen:
„Mich genau hier einzubringen, wo ich zu Hause bin und viele Wälder schon seit meiner Kindheit kenne, ist ein großer Glücksfall. Ich freue mich auf die nächsten Jahre mit den Waldbesitzenden und ihren Wäldern mitten im Ballungsraum. Wo kann es spannender sein, als hier, wo Mensch und Wald zusammenkommen.“ Die Waldbesitzenden im Revier Ruhrtal dürfen sich auf einen erfahrenen und engagierten Ansprechpartner freuen, der mit viel Fachwissen und Heimatverbundenheit an seine neue Aufgabe herangeht.
Neue Ansprechpartnerin für forstrechtliche Belange: Leonore Gärtner zurück im Ruhrgebiet
Mit Leonore Gärtner gewinnt das Forstamt eine kompetente und engagierte Fachfrau für die Bearbeitung forstrechtlicher Vorgänge in der Region. Sie übernimmt ab sofort die Zuständigkeit für die kreisfreien Städte Duisburg, Mülheim und Essen sowie im Ennepe-Ruhr-Kreis für die Städte Hattingen und Ennepetal. Leonore Gärtner studierte Forstwissenschaften an der Universität Freiburg und absolvierte ihren Anwärterdienst im Forstamt Ruhrgebiet – jenem Ort, an den sie nun mit Freude zurückkehrt. In den vergangenen Jahren war sie zunächst als Expertin für Forstsaatgut tätig und leitete anschließend das Landeswald-Revier Großgrimberg im Raum Wuppertal. Mit ihrem breiten Erfahrungsschatz bringt Leonore Gärtner beste Voraussetzungen mit, um forstrechtliche Themen fachkundig und praxisnah zu bearbeiten. „Ich freue mich, an meine ehemalige Ausbildungsstätte zurückzukehren und mich nun für sämtliche Belange des Waldes einzusetzen. Mein Ziel ist es, ein grünes Ruhrgebiet aktiv mitzugestalten“, so Frau Gärtner.
Zusammenlegung der Fostbetriebsbezirke Hagen und Witten mit personeller Verstärkung
Im Sommer dieses Jahres wurden die Forstbetriebsbezirke (FBB) Hagen und Witten organisatorisch zusammengelegt. Aus den beiden bisherigen Bezirken entstand der neue FBB Hagen-Witten, der nun unter der Leitung von Maximilian Bremes, dem bisherigen Revierleiter des FBB Witten, steht. Mit der Zusammenlegung der beiden Forstbetriebsbezirke möchten wir die Betreuung und Beratung der Waldbesitzenden in der Region weiter verbessern und zukunftsfest gestalten.
Zur Bewältigung der erweiterten Aufgaben im neuen Revier erhält Maximilian Bremes tatkräftige Unterstützung: Der Forsttechniker Patrick Mühlenkord steht ihm bereits zur Seite, und ab dem 1. November wird auch Alija Redzic das Team verstärken. Alija Redzic hat im Jahr 2020 erfolgreich sein forstliches Bachelorstudium an der Universität Sarajevo in Bosnien abgeschlossen. Seit 2022 war er im Regionalforstamt Märkisches Sauerland als Unterstützungskraft tätig und wechselt nun in das Team des Regionalforstamts Ruhrgebiet.
Wir freuen uns darauf, den persönlichen Austausch mit Ihnen fortzusetzen und stehen Ihnen auch im neuen FBB Hagen-Witten wie gewohnt als verlässliche Ansprechpartner zur Seite.
Personeller Wechsel im Fachgebiet Privat- und Körperschaftswald
Zum 1. November steht im Regionalforstamt Ruhrgebiet ein weiterer personeller Wechsel an, der auch einen kleinen Generationenwechsel markiert: Ramona Löhken, langjährige Mitarbeiterin im Fachgebiet Privat- und Körperschaftswald, wird nach vielen engagierten Jahren in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Wir danken Ramona Löhken sehr herzlich für ihren unermüdlichen Einsatz, ihr großes Fachwissen und nicht zuletzt für ihren Humor, der das Team und die Zusammenarbeit stets bereichert hat. Sie hinterlässt spürbare Spuren – sowohl im Amt als auch bei vielen Waldbesitzenden, die sie über Jahre kompetent und zuverlässig betreut hat.
Umso mehr freut es uns, dass wir die Stelle nahtlos mit Johanna Müller besetzen können. Sie hat im Sommer ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement mit hervorragendem Ergebnis abgeschlossen – und bleibt uns glücklicherweise erhalten! Johanna Müller übernimmt künftig die Sachbearbeitung im Fachgebiet Privat- und Körperschaftswald und wird gemeinsam mit der Fachgebietsleitung Ihre Ansprechpartnerin für Anliegen rund um den Privat- und Körperschaftswald sein. Wir sind überzeugt, dass Sie bei ihr in guten Händen sind – und dass der persönliche und fachliche Kontakt auch in Zukunft verlässlich fortgeführt wird.
Neue Auszubildende im Regionalforstamt
Seit dem 1. August verstärkt Pinar Kit das Team des Regionalforstamts Ruhrgebiet als neue Auszubildende im Bereich Bürokommunikation. Pinar Kit ist 20 Jahre alt und stammt aus Gelsenkirchen. Ihre schulische Ausbildung absolviert sie an der Berufsschule in Dortmund. Derzeit unterstützt sie den Empfangsbereich des Forstamts und erhält dabei einen umfassenden Einblick in die organisatorischen Abläufe und den Büroalltag innerhalb eines Regionalforstamtes. Schon in den ersten Wochen konnte sie wertvolle Erfahrungen sammeln: „In der kurzen Zeit habe ich bereits viel Neues gelernt – zum Beispiel, wie wichtig eine gute Organisation ist und wie man auch in stressigen Momenten den Überblick behält.“ Pinar Kit ist künftig eine der ersten Anlaufstellen im Haus – sei es am Telefon, beim Empfang oder bei organisatorischen Fragen. Wir freuen uns, mit ihr eine engagierte Nachwuchskraft gewonnen zu haben!
Neue Fostinspektoranwärterin im Regionalforstamt
Seit dem 1. Oktober ist Katharina Czeranski die neue Forstinspektoranwärterin im Regionalforstamts. Die 24-Jährige absolvierte ihr Bachelorstudium der Forstwirtschaft an der HAWK Göttingen und bringt bereits jetzt viel Begeisterung für den Wald mit. „Schon während meiner Schulzeit hat mich der Wald fasziniert – besonders, wie er nachhaltig genutzt und gepflegt werden kann“, erzählt Czeranski. Der Wunsch, aktiv an der Zukunft unserer Wälder mitzuwirken, habe sie letztlich zum Forststudium geführt.
Im kommenden Jahr erwartet sie eine praxisnahe und intensive Ausbildung in verschiedenen Bereichen der Forstverwaltung. Dabei freut sie sich vor allem darauf, ihr Wissen zu vertiefen, praktische Erfahrungen zu sammeln und sich auf die anstehende Laufbahnprüfung vorzubereiten.
Das Regionalforstamt Ruhrgebiet wünscht allen neuen Mitarbeitenden einen tollen Start, viel Freude an ihren neuen Aufgaben und heißt Sie herzlich im Team willkommen!
Autorin: Meike Steimann, Forstamtsleiterin Regionalforstamt Ruhrgebiet
Ansprechpersonen
Tim Grothaus
Manuel Espey
Leonore Gärtner
Johanna Müller
Waldblatt Herbstausgabe 2025
Überregional
Anerkennung von Forstbetriebsgemeinschaften
Förderung forstlicher Dienstleistungen weiterentwickelt
Regional
FWZ-Exkursion zu einer Forstbaumschule










