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Ruhe, Sachverstand und Weitblick

Waldschutz - Infomeldung Nr. 2/2018

07.02.18Pressemitteilung

Maßnahmen des integrierten Waldschutzes nach den Stürmen Burglind (03.01.2018) und Friederike (18.01.2018)

Ein Baggerund ein Diagramm
Der Einsatz schwerer Maschinen bei der Sturmholzaufarbeitung ist aus Sicht des Arbeits- und Gesundheitsschutzes unerlässlich. Aus Bodenschutzgründen ist die Befahrung der Gesamtfläche aber nicht akzeptabel (Quelle: Dietz, P., Knigge, W. Löffler, H. (1984): Walderschließung; Paul Parey, 426 S.;).

Landesweit verursachte Burglind schätzungsweise ca. 100.000 FM und Friederike ca. 1.500.000FM Bruch- und Wurfschäden im Wald (95 % NH und 5 % LH) auf einer Fläche von ca. 5.000 HA. In der Region um Paderborn, dem Hauptschadensgebiet, ist ca. 1/3 des Gesamtschadenvolumens zu beklagen. Landesweit liegt dieses Schadereignis aber deutlich und unter dem Fichtenhiebsatz in Höhe von 4,5 Mio. FM [5,285 Mio. FM ± 0,760 Mio. FM (1)].

Der erste Schritt für klimastabile Wälder beginnt mit der Sturmholzaufarbeitung

Die extrem gefährliche Aufarbeitung von Sturmholz hat begonnen. Leib und Leben kann durch den konsequenten Einsatz von Holzvollerntern geschützt werden. Dabei ist zu bedenken, dass ein flächiges Befahren der Standorte, je nach Wassergehalt und Bodenart ggf. schon nach einer Überfahrung nachhaltig zu Bodenschäden führt und natürlich ablaufende Revitalisierungen "mindestens viele Jahrzehnte"(2) dauern.

 

Detaillierte Informationen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie in unserer Waldschutz - Infomeldung Nr. 2/2018 und in den Anlagen 1 bis 6.


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