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Internetseite informiert wöchentlich zu Fichtenborkenkäfer-Stehendbefall

Hohe Fangzahlen im Süd-Rheinland

12.06.13Pressemitteilung

Mit Borkenkäferfallen wird in Nordrhein-Westfalen der Schwärmflug der Fichtenborkenkäfer Buchdrucker und Kupferstecher überwacht. Eine neue Übersichtskarte informiert über die Gefahr von Stehendbefall durch Fichtenborkenkäfer.

Screenshot von Karte
(Achtung: Screenshot aktueller als Pressemitteilung)

Bedienstete von Wald und Holz NRW können diese Informationen auch im ForstGIS (Kartenebene: Monitoring) aufrufen.

Die Fangzahlen zeigen für den Standort Hennef ein hohes Risiko für Altfichten stehend befallen zu werden. Die wöchentlich ermittelten Werte liegen hier in beiden Buchdruckerfallen über die 3.000er Warnschwelle (siehe Diagramm). Deshalb sollten ältere, gefährdete Fichtenbestände (angerissene Bestände, südlich exponierte Flächen, Kuppenbereiche, Flächen mit Vorbefall aus 2012) auf Stehendbefall hin kontrolliert werden. Neben vorhandenen Spechtabschlägen ist bei diesen Kontrollen auf herabgerieseltes frisches Bohrmehl, welches besonders auf der Rinde des Fichtenstammfußes zu finden ist, zu achten. Befallene Fichten sind zu entnehmen, zu entrinden oder aus dem Wald abzufahren.

In der Westfälischen Bucht fliegen die Buchdrucker jetzt aus, um neue Geschwisterbruten anzulegen. Hier, sowie in vielen anderen Regionen Nordrhein-Westfalens liegen die gemessenen Borkenkäferzahlen bisher unter der Warnschwelle.


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