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Förderung für
den Waldbesitz

Schonzeitverkürzung unterstützt Wiederbewaldung

01.04.21Pressemitteilung

Der Wiederaufbau unserer Wälder nach den durch die Klimakrise verursachten Dürrejahren und der verheerenden Borkenkäfermassenvermehrung ist eine Herkulesaufgabe für alle Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer. Die Wiederbewaldung ist eine teilweise an die Belastungsgrenzen gehende Investition in die Zukunft in finanzieller, sozialer und ökologischer Hinsicht.

 

 

Diese Investition in das Wohl der kommenden Generation ist vielerlei Risiken ausgesetzt. Eines davon ist der Verbiss durch Wild, insbesondere durch Rehwild, in einzelnen Gebieten jedoch auch durch andere Wildarten. Hierbei wird die junge Waldgeneration nicht nur zahlenmäßig reduziert, sondern auch die gewünschten Mischwälder verhindert, indem insbesondere die eingemischten Arten nicht selten vom Wild herausselektiert werden. Der Gesetzgeber hat deswegen im Landesjagdgesetz (§ 24 Abs. 2) vorgesehen, dass die untere Jagdbehörde die Schonzeiten aus genau bestimmten Gründen, u.a. auch zur Vermeidung übermäßiger Wildschäden, für bestimmte Gebiete oder einzelne Jagdbezirke aufheben kann. Um Jägern, die diesbezüglich die Waldbesitzenden im Bemühen um den Wiederaufbau der Wälder unterstützen wollen, die Beantragung zu erleichtern, hat Wald und Holz NRW das beiliegende Antragsformular entwickelt. Selbstverständlich sind dabei die Belange des Tierschutzes, insbesondere des Schutzes der zur Aufzucht notwendigen Elterntiere (§22, Abs. 4 BJagdG), berücksichtigt und gewahrt.

 

Ansprechpartner

Wald und Holz NRW
Hannes Lenke
Kurt-Schumacher-Str. 50 b
59759  Arnsberg

Tel.: +49 251 91797 279
Mobil: +49 175 8166460
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