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Förderung für
den Waldbesitz

Morgen, Donnerstag: 11. Arnsberger Waldforum online

30.10.20Pressemitteilung

Wald der Zukunft - Pionierbaumarten-Management auf Kalamitätsflächen.
Aufgrund der Pandemielage findet das Arnsberger Waldforum in diesem Jahr ausschließlich online statt.

Thematisch kümmert sich das Forum, auf dem traditionell wichtige gesellschaftliche und forstliche Fragen zu Waldthemen diskutiert werden, um die für den Wald wichtigste Zukunftsfrage der nächsten Jahrzehnte: Wie gelingt es auf durch Klimawandel und Borkenkäfer entstandenen großen Kahlflächen schnell und nachhaltig neuen Wald zu begründen? Auf dem Arnsberger Waldforum geht es in diesem Jahr vor allem um die Möglichkeiten, die Pionierbaumarten und natürliche Verjüngung für diese entscheidende Zukunftsaufgabe der Waldwirtschaft bieten.

Während in den meisten Medien die ständig steigenden Schäden im Wald aufgrund der vergangenen Dürrejahre hohe Aufmerksamkeit genießen, ist inzwischen bei Forstfachleuten die teilweise schon begonnene und in den nächsten Jahren bevorstehende Wiederbewaldung der Störungsflächen das Thema mit der höchsten Priorität. Flächen räumen und neu pflanzen gilt oft als das Mittel der Wahl. Pflanzungen sind planbar, in der Regel kalkulierbar und in der etablierten Förderkulisse leicht abbildbar. Außerdem erfüllen sie die öffentlich gern offensiv vorgetragene Forderung, sofort neue Bäume zu pflanzen. Dabei ist es oft preiswerter, ökologisch sinnvoller und nachhaltiger zunächst die natürliche Wiederbewaldung zu nutzen. Dabei können die Pionierbaumarten – z. B. Birke, Vogelbeere und Aspe – eine besondere Stellung und Funktion für den Wald der Zukunft übernehmen.

5. November 2020
www.arnsbergerwaldforum.de

10:00 Uhr: Pionierbaumart Birke – Wegbereiter für den Wald der Zukunft

12:00 Uhr: Natürlich verjüngte Vorwälder als Alternative zur Neuanpflanzung

14:15 Uhr: Ökologische und ökonomische Bedeutung von Pionierbaumarten

Interessierte Personen und Pressevertreter können sich in jeden Themenblock einwählen. Teilnahmegebühren werden nicht erhoben. Zusätzliche Programme, eine App sowie eine Anmeldung sind nicht erforderlich. Eine Weiterempfehlung dieser Seite an Interessierte und vom Thema betroffene Menschen ist ausdrücklich erwünscht. Außerdem besteht über eine Chatfunktion die Möglichkeit, Fragen an die Referentinnen/Referenten zu richten bzw. sich an einer abschließenden Diskussion zu beteiligen.

Infos zu Referenten und dem Programm stehen ebenfalls unter: www.arnsbergerwaldforum.de


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