Skip to main content
Förderung für
den Waldbesitz

Moderne, langlebige Architektur in Holzbauweise

Preisträger des Holzbaupreises 2015 ausgezeichnet

27.11.15Pressemitteilung

Der 6. Holzbaupreis Oberberg der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und des Regionalforstamt Bergisches Land ist entschieden:
Bei der Preisverleihung am 24. November in der Sparkasse Wiehl freute sich Nico Burgmar aus Wiehl über Platz 1 und einen Scheck über 1.000 Euro. Prämiert wurde sein Einfamilienhaus - ein spannungsreicher Grundriss aus zwei Baukörpern - ,das sowohl aufgrund seiner zeitgemäßen Architektur als auch seiner überzeugenden Detailqualität besonders hervorragte.

Platz 2 (500 Euro) erzielten Ingrid und Hans Otto Müller aus Engelskirchen, ebenfalls für ein Einfamilienhaus. Die gelungene Einbindung in die dörfliche Umgebung, die selbstverständliche Klarheit des Baukörpers und die intelligente Raumausnutzung waren hier ausschlaggebend. Auch der gelungene, zeitgemäße Anbau von Sandra und Henrik Thiele aus Nümbrecht an ein aus den 50er Jahren stammendes Wohnhaus überzeugte die Jury aus Architekten und Holzfachleuten: Platz 3 und 300 Euro der Lohn für eine Architektur von reizvollem Kontrast und durchdachte Lösungen.

Mit dem Sonderpreis „Gewerbebau“ wurde zudem die Bewerbung des Unternehmens „W-IE-NE-R“ bedacht, das in seinem Firmengebäude in Burscheid zahlreiche Ideen für Bauen mit Holz auf geschickte und kostengünstige Art umgesetzt hat, von der Wandgestaltung bis zum Treppenbau.

Zusätzlich wurden sechs weitere Objekte, die die ganze Vielfalt qualitativ hochwertigen Holzbaus unter Beweis stellten, mit einer Anerkennung bedacht: Die Freikirchliche Ev. Gemeinde Burscheid für die Sanierung eines Fachwerkhauses und den Anbau eines Mehrzweckgebäudes, die Firma Hamacher Holzbau für ein Mehrfamilienhaus in Bergisch-Gladbach, Judith und Stefan Odenthal für ihr Einfamilienhaus in Engelskirchen-Loope, Werner und Bernd Roth für den Umbau einer ehemaligen Kfz-Werkstatt in eine Zahnarztpraxis in Waldbröl, Siegward Tesch für eine Kutschen-Remise in Wiehl-Hübender sowie Esther und Christian Reinert für ihr Einfamilienhaus in Waldbröl.

In ihren Grußworten zogen Benno Wendeler, Regionaldirektor der Kreissparkasse Köln und Hagen Jobi, SDW-Vorsitzender im Oberbergischen Kreis, ein positives Fazit des diesjährigen Wettbewerbs.

Günter Dieck, Leiter Regionalforstamt Bergisches Land, hob die unschlagbare Ökobilanz des Werkstoffes Holz und die baubiologischen Vorteile des Bauens mit Holz hervor. „Der Holzbau präsentiert sich heute in jeder Hinsicht auf hohem Niveau. Zeitgemäße, langlebige Architektur, intelligente Funktionalität, alles mit einem ökologisch und baubiologisch zukunftsweisenden Baustoff - der Holzbau hat viel zu bieten.

Anschließend stellte Dipl.-Ing Architekt Johannes-Ulrich Blecke als Leiter der Jury die Besonderheiten der prämierten Bauprojekte vor.

Ein ausdrücklicher Dank geht an die Kreissparkasse Köln, die diesen Wettbewerb seit seinem Start 1997 finanziell unterstützt und Malte Haase, Revierleiter und Geschäftsführer der SDW Oberberg, dem es wieder gelungen ist den hohen organisatorischen Aufwand zu meistern.

Der Holzbaupreis Oberberg wurde seit 1997 insgesamt 6 Mal ausgeschrieben, in enger Zusammenarbeit mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Kreisverband Oberberg, Regionalforstamt Bergisches Land und dem Informations- und Demonstrationszentrum Holz NRW.

Erstmals war in diesem Jahr auch der Rheinisch-Bergische Kreis vertreten. Von Beginn an ebenfalls dabei ist die Kreissparkasse Köln als Sponsor.

Weitere Bilder


» Seite drucken