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FriedWald Goch-Tannenbusch eröffnet

Beisetzungen im kirchlichen Bestattungswald ab sofort möglich

13.11.19Pressemitteilung

Am 13. November eröffnete der FriedWald Goch-Tannenbusch im Landkreis Kleve zwischen Goch und Bedburg-Hau. Erstmalig übernimmt das katholische Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland die Trägerschaft eines Bestattungswaldes. Eigentümer des Waldgebiets ist der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen. Die FriedWald GmbH ist Konzeptgeber und wird den FriedWald betreiben. Goch-Tannenbusch ist der neunte FriedWald-Standort im Bundesland.

88 Hektar des Waldgebietes Tannenbusch sind als Friedhof gewidmet. Der schöne Mischwald mit Buche, Ahorn, Eiche, Stechpalme, Linde, Douglasie und Küstentanne ist über die Bedburger Straße mit dem Auto und mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Ein festes, gut begehbares Wegenetz durchzieht den FriedWald. Der Andachtsplatz mit Bänken und dem Kreuz aus Eichenholz ist zentraler Ort des Gedenkens. Gleichwohl bleibt der natürliche Waldcharakter erhalten.

 

 

Eröffnungsfeier am Andachtsplatz mit Pflanzung des Eröffnungsbaums

Bei der feierlichen Eröffnung am Andachtsplatz sprachen Vertreter der drei Kooperationspartner. „Wir haben bereits mehrere FriedWald-Standorte hier in Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit der FriedWald GmbH eröffnet“, sagte Andreas Wiebe, Leiter des Landesbetriebes Wald und Holz Nordrhein-Westfalen. „Wälder sind hoch emotionale Orte, die uns durch unser Leben begleiten. Da ist es nur konsequent auch für die letzte Ruhe den Ort zu wählen, der uns schon zu Lebzeiten so vielfältig inspiriert hat.“ Für den FriedWald verantwortlich ist das Regionalforstamt Niederrhein.

Im Gegensatz zum Waldeigentümer, übernimmt das Katholische Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland, das bisher schon Träger von elf Urnen-Friedhöfen in Nordrhein-Westfalen ist, erstmalig die Trägerschaft für einen Bestattungswald. „Mit den Alt-Katholischen Friedhöfen wollen wir würdevolle Ruhestätten schaffen, an denen die Hinterbliebenen einen Trost- und Trauerort finden können“, sagte Jürgen Wenge, Generalvikar des Bistums. „Der FriedWald ist genau solch ein Ort. Wichtig ist uns dabei, dass der Bestattungswald für alle Menschen offen ist. Deswegen wird der FriedWald Goch-Tannenbusch für Kirchenangehörige aller Konfessionen, aber auch für nicht kirchlich gebundene Menschen zur Verfügung stehen.“

Matthias Laufer, Geschäftsleiter der FriedWald GmbH, weiß, dass viele Menschen sich eine Waldbestattung nahe der Heimat wünschen „Mit dem FriedWald Goch-Tannenbusch richten wir uns insbesondere an die Menschen im Kreis Kleve. Die Erfahrung hat gezeigt, dass dieses Angebot als Ergänzung zu kommunalen Friedhöfen gerne angenommen wird.“

Schon am Tag der Eröffnungsfeier bot sich für die Besucher die Gelegenheit, den FriedWald Goch-Tannenbusch kennenzulernen. Nach der gemeinsamen Pflanzung des Eröffnungsbaums ging es unter forstlicher Leitung zu einer Führung durch den Wald.


FriedWald-Konzept bei einer Waldführung kennenlernen

Auch zukünftig haben Interessenten regelmäßig die Möglichkeit, den FriedWald Goch-Tannenbusch bei kostenlosen Waldführungen zu erleben. Die FriedWald-Förster Jan Senger, Revierleiter Bezirk Asperden, Florian Klemmer und Josef Reintjes sind die Ansprechpartner im Wald. Sie zeigen bei einem gemeinsamen Spaziergang die Schönheiten des Waldes, erklären das Konzept des Bestattungswaldes und beantworten alle Fragen von Vorsorge bis Beisetzung. Nähere Informationen und Anmeldung unter www.friedwald.de/goch oder Tel.: 06155 848-200.

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