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Amphibienworkshop im Waldinformationszentrum Hammerhof

11.11.19Pressemitteilung

Die dramatische Situation der Feuersalamander vor dem Hintergrund des allgemeinen Amphibiensterbens ist Gegenstand eines Workshops am 29. November im Waldinformationszentrum Hammerhof (Warburg).

Unsere heimischen Amphibienbestände sind rückläufig. Einig Arten sind so stark bedroht, dass sie auf der Rote Liste der gefährdeten Arten stehen, Weitere bereits auf der Vorwarnstufe. Bisher insbesondere durch den Schwund an Lebensräumen und deren Zerschneidung bedroht, zeichnen sich immer neue Probleme für unsere Frosch- und Schwanzlurche ab. Der aus Asien stammende Hautpilz Bsal befällt Feuersalamander und Molche tödlich. Im Sommer können immer wieder Gewässer beobachtet werden, die witterungsbedingt früh trockenfallen, Quellen schütten teils weniger Wasser und versiegen schneller.

Bedrohen also Globalisierungs- und Klimawandelfolgen die Amphibienbestände zusätzlich? Wurden deren Folgen bisher unterschätzt? Wie steht es aktuell um unsere Amphibien?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen liefert der Workshop, der sich ausdrücklich nicht nur an Fachleuchte richtet. Von 14.00 bis 17.00 Uhr soll der aktuelle Stand der Forschung und eine Einschätzung der Situation der breiten Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert werden. Die Biologen Vanessa Schulz und Patrick Urban sowie die Projektförsterin Lena Bleibaum beleuchten die aktuelle Situation im Wald der Feuersalamander und wagen einen Ausblick in die unsichere Zukunft eines wichtigen Teils der heimischen Biodiversität.

Der Workshop ist Teil des EU-LIFE-Projektes und kostenfrei. Eine Anmeldung wird erbeten unter tuff-life@wald-und-holz.nrw.de.

Kontakt

Wald und Holz NRW
Lena Bleibaum
Walme 50
34414  Warbug-Scherfede

Tel.: 05642/94975-17
Mobil: 0151/58021280
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