Abschluss des Zertifikatslehrgangs Waldpädagogik 2025
Feierliche Urkundenübergabe an 22 neue Waldpädagoginnen und Waldpädagogen
Arnsberg, 1. Dezember 2025 – Alle 22 Teilnehmenden des diesjährige Zertifikatslehrgang Waldpädagogik haben erfolgreich ihre Prüfungen bestanden und damit die Qualifikation zur zertifizierten Waldpädagogin bzw. zum zertifizierten Waldpädagogen erworben.
Am 7. November 2025 fand der Lehrgang sein offizielles Ende. Im Rahmen einer feierlichen Übergabe erhielten die Absolventinnen und Absolventen im Jugendwaldheim Obereimer ihre Urkunden. Ein weiteres schönes Ergebnis in der Historie der Waldpädagogik-Zertifikatslehrgänge bei Wald und Holz NRW, die seit 2010 in Kooperation mit der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA) angeboten werden.
Waldpädagoginnen und Waldpädagogen auf dem Weg zum Zertifikat begleitet
Jutta Schmitz begrüßte als Lehrgangs- und Prüfungsleitung bei Wald und Holz NRW alle Anwesenden und freute sich über die große Beteiligung an der Zertifikatsübergabe, zu der auch zahlreiche Dozierende und Prüfende angereist waren. Sie bedankte sich für ihren Einsatz im Zertifikatslehrgang und stellte fest: „Sie haben die Absolventinnen und Absolventen mit Ihrem Fachwissen und Ihrer Fachkompetenz auf Ihrem Weg zur zertifizierten Waldpädagogin / zum zertifizierten Waldpädagogen begleitet bzw. bei den Prüfungen festgestellt, dass sich alle 22 Teilnehmenden des diesjährigen Zertifikatslehrgangs nun als Waldpädagoginnen und Waldpädagogen auf den Weg machen dürfen.“
Die Urkunden wurden von Thomas Kämmerling, Leiter von Wald und Holz NRW, sowie Saskia Helm, stellvertretende Leiterin der NUA NRW im Rahmen des Festaktes überreicht. Beide hoben die Wichtigkeit des Qualifizierungslehrgangs hervor.
Thomas Kämmerling machte auf die besondere Rolle von Waldpädagoginnen und Waldpädagogen aufmerksam: „Die zertifizierten Waldpädagoginnen und Waldpädagogen wirken durch ihre Arbeit wesentlich mit, Kinder und Jugendliche für die aktuellen ökologischen, sozialen und ökonomischen Herausforderungen zu sensibilisieren, Lösungen zu entwickeln und im besten Sinne von Nachhaltigkeit Verantwortung generationenübergreifend zu übernehmen. Die Idee der ‚Bildung für nachhaltige Entwicklung‘ wird weitergegeben.“
Wissen vermitteln und Erfahrung schaffen
Saskia Helm unterstrich die herausragende Bedeutung der Waldpädagogik: „Menschen erinnern sich nicht an jede Information, aber sie erinnern sich daran, wie sich ein Moment angefühlt hat. Ob jemand ihnen Zeit geschenkt hat, ob sie gesehen und ernst genommen wurden. Genau das ist es, was Waldpädagogik leisten kann: nicht nur Wissen vermitteln, sondern eine Erfahrung zu schaffen, die bleibt.“
Die Absolventinnen und Absolventen ließen den gesamten Lehrgang in einem eigenen Beitrag Revue passieren und lieferten damit einen ersten Einblick ihr waldpädagogisches Können. Ihr besonderer Dank ging dabei nicht zuletzt an die anwesenden Dozierenden sowie an Jutta Schmitz als Lehrgangs- und Prüfungsleitung.
Grundlage des Zertifikatslehrgangs Waldpädagogik sind die gemeinsamen Rahmenregelungen und Mindeststandards des bundesländerübergreifend von den Forstverwaltungen getragenen „Zertifikat Waldpädagogik“ (ZWP). Der Lehrgang qualifiziert die Teilnehmenden aus grünen, pädagogischen und umweltbildnerischen Berufsfeldern gezielt für die pädagogische Arbeit im Wald.
Wald und Holz NRW wünscht den frisch zertifizierten Waldpädagoginnen und Waldpädagogen für ihre zukünftigen vielfältigen Einsatzbereiche ein gutes Gelingen.


