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Waldbrandgefahr ist im Frühling erhöht

Vorsicht beim Angrillen zu Ostern

18.04.19Pressemitteilung

Bei sonnigem und trockenen Frühlingswetter, wie es jetzt für die Ostertage angekündigt ist, steigt auch die Waldbrandgefahr wieder deutlich an. In der vergangenen Woche gab es bereits einen ersten Waldbrand bei Oberhausen. Da die Bäume erst jetzt langsam beginnen ihre Blätter zu bilden, kann die Sonne durch die kahlen Äste ungehindert bis auf den Waldboden scheinen. Trockene Pflanzenteile, wie Gräser, abgestorbene Äste oder Laub aus dem Vorjahr entflammen schon nach kurzer Trockenzeit und bei einfallendem Sonnenlicht leicht. Daher ist im Frühjahr die Waldbrandgefahr oft sogar noch höher als im Sommer. Mit zunehmender Tendenz!

Marc Messerschmidt, Forstschutzexperte bei Wald und Holz NRW: „Wie schon im letzten Jahr, müssen wir uns in Zeiten des Klimawandels auf trockene Frühjahre einstellen.

Die Waldbrandvorsorge wird zunehmend bedeutender. Die Unterstützung aller Waldbesuchenden ist wichtig, damit nicht durch Unachtsamkeit, wie Rauchen oder Grillen im Wald oder am Waldrand, Brände entstehen.“

Das vorhergesagte schöne Osterwetter werden viele Menschen in NRW nicht nur zum Ostereier suchen, sondern auch zum Angrillen nutzen. Daher weist Wald und Holz NRW darauf hin, dass beim Grillen einen Sicherheitsabstand von mindestens 100 Metern zum Wald eingehalten werden muss. Rauchen und offenes Feuer sind im Wald vom 1. März bis 31. Oktober verboten.

Aktuell meldet der Deutsche Wetterdienst mittlere bis hohe Waldbrandgefahr.

Eine Orientierung über die Gefahrenlage bietet der Deutsche Wetterdienst mit seinem 5-stufigen Waldbrandgefahrenindex. Aber Achtung: lokal kann die Gefahrenlage deutlich höher sein! Deshalb bitten die Försterinnen und Förster von Wald und Holz NRW:

  • Halten Sie sich an das gesetzliche Rauchverbot im Wald – es gilt im Frühling, Sommer und Herbst, genauer: von 01. März bis zum 31. Oktober.
  • Beachten Sie das Verbot offenen Feuers im Wald und im Abstand von 100 Metern vom Wald.
  • Nehmen Sie Glas mit aus dem Wald – Der Brennglaseffekt kann Waldbrände auslösen.
  • Lassen Sie Waldwege, Waldzufahrten frei – sie dienen als Rettungswege.
  • Stellen Sie Ihr Kraftfahrzeug nur auf befestigten Flächen ab – der heiße Auspuff / Katalysator kann Gras in Brand setzen.
  • Drücken Sie Ihre Zigaretten aus. Insbesondere entlang der Straßen lösen glimmend weggeworfene Kippen immer wieder Waldbrände aus.

Wenn es (zu) spät ist,

  • Löschen Sie kleine Entstehungsbrände, wenn es Ihnen gefahrlos möglich ist
  • Melden Sie Brände über die „112“
  • Verlassen Sie den Gefahrenort auf kürzestem Wege.

Ansprechperson

Wald und Holz NRW
Michael Blaschke
Albrecht-Thaer-Straße 34
48147  Münster

Tel.: 0251/91797-210
Mobil: 0151/19514378
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