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Nördliche Waldflächen im Forstamt Oberes Sauerland weiterhin für Erholungsverkehr gesperrt – Wälder im Süden des HSK wieder offen

Schadensverlauf im Kreisgebiet mit Nord-Süd-Gefälle

31.01.18Pressemitteilung

Am 18. Januar 2018 hat Sturm Friederike mit orkanartigen Böen auch im Zuständigkeitsbereich des Regionalforstamtes Oberes Sauerland seine Spuren hinterlassen.

Da aufgrund der Schneelage und versperrter Waldwege ad hoc keine qualifizierte Einschätzung der Risiken für Waldbesucher möglich war, hatten die beiden Forstämter im Hochsauerlandkreis den Wald für Erholungsverkehr bis Ende Januar gesperrt.

In der Zwischenzeit konnten sich Waldbesitzer, Försterinnen und Förster einen Überblick vor Ort verschaffen. "Wir können bei uns im Forstamt ein Nord-Süd-Gefälle beim Schadensumfang feststellen. Der nördliche Bereich ist deutlich stärker betroffen", so Forstamtsleiter Frank Rosenkranz. Aufgrund der in manchen Bereichen immer noch hohen Risiken für Waldbesucher bleiben folgende Wälder bis zum 28.02. weiterhin für den Erholungsverkehr gesperrt:

  • Sundern (Gemarkungen Hachen, Hellefeld und Herblinghausen)
  • Meschede (Gemarkungen Freienohl, Wennemen, Meschede Land, Meschede Stadt und Eversberg jeweils für die Flächen nördlich der Ruhr)

Die Waldflächen in den südlichen Gemarkungen der Städte Sundern und Meschede sowie in den gesamten Gebieten der Städte Schmallenberg, Winterberg, Medebach, Hallenberg sowie der Gemeinde Eslohe sind dagegenwieder offen. "Auch wenn die Sperrung für diese Wälderaufgehoben ist, mahnen wir Waldbesucher zu Vorsicht. Das Betreten der Wälder erfolgt ohnehin auf eigene Gefahr, wir empfehlen auf den Wegen zu bleiben." sagt Ferdinand Drescher, Fachgebietsleiter Hoheit im Forstamt. "Aufgrund der nassen Böden können durch Friederike und die Stürme der letzten Tage instabile Bäume auch jetzt noch umfallen. Das sieht man den Bäumen nicht an.

"NRW-weit hat Friederike ungefähr 1,4 Millionen Festmeter zu Fall gebracht. Im Regionalforstamt Oberes Sauerland sind die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer mit einem "blauen Auge" davon gekommen. Zurzeit schätzt man den Schadensanfall auf 25.000 bis 30.000 m³. Hierzu Forstamtsleiter Rosenkranz: "Diese Mengen können mit heimischen Forstunternehmen aufgearbeitet und regionalvermarktet werden. Negative Auswirkungen auf den Holzmarkt erwarten wir nicht."

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Pressekontakt

Wald und Holz NRW
Frank Rosenkranz
Poststraße 7
57392  Schmallenberg

Tel.: +49 2972 9702 14
Mobil: +49 171 5871621
Fax: +49 2972 9702 22
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Wald und Holz NRW
Ferdinand Drescher
Poststraße 7
57392  Schmallenberg

Tel.: +49 2972 9702 19
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