Betretungsverbot für Wälder im Bereich Bielefeld wird nicht verlängert - Wald & Holz Skip to main content

Betretungsverbot für Wälder im Bereich Bielefeld wird nicht verlängert

Das flächige Verbot war als Folge des Orkantiefs "Friederike" angeordnet worden

15.02.18Pressemitteilung

Das Regionalforstamt Ostwestfalen-Lippe weist nochmals ausdrücklich darauf hin, dass mit der Aufhebung des Betretungsverbotes noch längst nicht alle Gefahrensituationen beseitigt worden sind. Bisher wurden vorrangig die Bereiche an Straßen und Wegen abgearbeitet. Allerdings befinden sich noch immer viele akute Gefährdungspotentiale in den Waldbeständen. Die Aufräum- und Erntearbeiten werden sich voraussichtlich bis in den Herbst hineinziehen.

Ein Spezialbagger unterstützt die Forstwirte bei der gefährlichen Holzernte
Ein Spezialbagger unterstützt die Forstwirte bei der gefährlichen Holzernte (Foto: Andreas Roefs, Wald und Holz NRW)

Das Regionalforstamt warnt eindringlich und appelliert an alle Waldbesucher, sich vorsichtig und umsichtig im Wald zu bewegen. Es wird empfohlen, offensichtliche Bereiche mit Sturmschäden nach wie vor zu meiden. In einigen Regionen, insbesondere im Bereich Sennestadt, sind die Gefahren noch derartig heftig ausgeprägt, dass ein Betreten mit akuter Lebensgefahr verknüpft sein könnte. Schräge, angeschobene Bäume und Kronen- und Astbrüche sowie aufgestellte Wurzelteller und unter starker Spannung liegendes und stehendes Holz könnte jederzeit und plötzlich brechen und kippen. Das bedeutet gerade für den Laien ein unabschätzbares Risiko. Lokal aufgestellte Sperrschilder sind daher unbedingt zu beachten. Für Bereiche, in denen Holzerntemaßnahmen durchgeführt werden, besteht generell ein absolutes Betretungsverbot.

Ein Harvester kämpft sich durch die Sturmwurffläche
Ein Harvester kämpft sich durch die Sturmwurffläche (Foto: Andreas Roefs, Wald und Holz NRW)

Das Regionalforstamt stellt ganz klar fest, dass die Waldbesucher zwar das Recht haben, den Wald zu betreten, dies aber auf eigene Gefahr tun. Die Waldbesitzenden haben, auch nach einem solchen Schadereignis, keine grundsätzliche Verkehrssicherungspflicht für Waldbereiche, sind aber in Zusammenarbeit mit dem Forstamt bemüht, die Situation Stück für Stück zu entspannen.

Weitere Bilder
Verhau mit Wurzeltellern nach Sturmwurf

Pressekontakt

Wald und Holz NRW
Andreas Roefs
Bleichstraße 8
32423 Minden

Tel.: 0571/83786-88
Mobil: 0171/5873522
Fax: 0571/83786-85
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