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Am 03.06. ist Tag des Fahrrads

Förster im Wald mit E-Bikes unterwegs

02.06.17Pressemitteilung

Auch bei Wald und Holz NRW wird geradelt. Und das nicht nur am 3. Juni, dem Europäischen Tag des Fahrrads, sondern regelmäßig im beruflichen Alltag. In Siegen-Wittgenstein wurden zum Jahreswechsel 2014 zwei Forstbetriebsbezirke mit E-Bikes ausgestattet. Die Erfahrungsberichte der Forstleute lassen das Potential der sportlichen Zweiräder erahnen. Klar ist aber auch, den Dienstwagen werden die E-Bikes nicht komplett ersetzen können.

Zwei Förster mit E-Bikes
Mit dem E-Bike in den Wald: Uta Birkhölzer und Martin Sorg auf dem Weg zur Arbeit (Foto: Wald und Holz NRW)

Zum vollständigen Bild eines Försters gehört bei vielen Menschen ein abenteuertauglicher Geländewagen. Allradfahrzeuge sind und bleiben bei der Arbeit im Wald auch unersetzlich. Zum einen sind die Entfernungen oft zu groß um mit dem Fahrrad zu fahren. Zum anderen haben Förster oft viele Werkzeuge für die tägliche Arbeit dabei.

Uta Birkhölzer, Försterin in Holzklau und Martin Sorg, Förster am Kindelsberg, haben das Projekt E-Bike für Förster seinerzeit angestoßen. Ihre Idee: Wenn die Größe des Forstreviers passt, kann ein E-Bike eine sinnvolle Ergänzung sein.

Försterin bei der Arbeit
Försterin Uta Birkhölzer bei der Arbeit im Wald. Hingekommen ist sie mit dem E-Bike. (Foto: Wald und Holz NRW)

E-Bikes sind deutlich umweltfreundlicher, leise und machen den Wald für die Förster, aber auch die Förster für die Waldbesuchenden erlebbarer. „Auf dem E-Bike haben wir viel besseren Kontakt zu den Waldbesucherinnen und Waldbesuchern. Die Menschen kommen auf uns zu und stellen uns Ihre Fragen zum Wald und zur Waldwirtschaft“, freut sich Uta Birkhölzer. „Ganz nebenbei machen wir auch noch was für unsere Gesundheit“, ergänzt Martin Sorg.

Dabei spielt in Regionen mit dicht beieinanderliegenden Wäldern die Zeitersparnis eine wichtige Rolle. Im Berufsverkehr von einem Wald zum nächsten zu gelangen, wird oft zur Geduldsprobe. „Wir haben den direkten Vergleich gemacht und gemerkt, dass wir mit dem E-Bike oft schneller sind als mit dem Dienstwagen.“, betonte Sorg. Ein Drittel aller Revierkilometer habe ich in der Zeit mit dem E-Bike zurückgelegt“, so Sorg. Schwer vorstellbar aber wahr, viele Arbeiten lassen sich mit dem E-Bike schneller erledigen als mit dem Dienstwagen. Nur der Arbeitstag mit E-Bike verlangt nach einer anderen Arbeitsvorbereitung gibt Sorg zu bedenke.

Zwei Förster schauen auf eine Landkarte
Uta Birkhölzer und Martin Sorg unterwegs mit dem E-Bike (Foto: Wald und Holz NRW)

Die Reaktionen der Waldbesucher und Waldbesitzer sind überwiegend positiv. Ute Birkhölzer stellt fest. Und auch die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer sind größtenteils positiv überrascht. Der Vorsteher einer Waldgenossenschaft hat schon angemeldet, für den nächsten Waldbegang sein E-Bike mit zu bringen.

Umwelt und Gesundheit
Der niedrige CO2- Ausstoß der E-Bikes ist ein Signal für Elektromobilität im Arbeitsalltag. Von 270 g/km in größeren Allradfahrzeugen zu 0,006 g/km beim E-Bike. Und wenn die benötigte Energiemenge dann noch aus Ökostrom stammt, ist die Umweltbilanz eigentlich unschlagbar. Darüber hinaus besteht nicht die Gefahr von austretendem Benzin oder Öl.

Pressekontakt

Wald und Holz NRW
Stefan Befeld
Albrecht-Thaer-Straße 34
48147 Münster

Tel.: 0251/91797-211
Mobil: 0171/5871721
Fax: 0251/91797499-210
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