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8. Arnsberger Waldforum

Fachtagung am 3. und 4. November 2016 - im Forstlichen Bildungszentrum von Wald und Holz NRW

21.09.16Pressemitteilung

Das 8. Arnsberger Waldforum greift in diesem Jahr den Gedanken des internationalen Jahres des globalen Verstehens auf. Das internationale Themenjahr wirbt für neue Perspektiven im eigenen Alltag. Hierbei wird die jeweilige lokale Lebensweise in einem globalen Zusammenhang gebracht.

Das 8. Arnsberger Waldforum stellte die Bedeutung der  interdisziplinären Zusammenarbeit für die regionale und globale Nachhaltigkeit heraus. Über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten sich im Forstlichen Bildungszentrum  von Wald und Holz NRW die Frage: „Wie viel Nachhaltigkeit steckt in uns?“. Sechzehn Referentinnen und Referenten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA präsentierten Einblicke aus ganz verschiedenen Fachrichtungen.

Teilnehmer Waldforum
Referenten und Veranstalter des Arnsberger Waldforum 2016 (Foto: Wald und Holz NRW)

Wie existenziell die Frage nach dem richtigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen ist, verdeutlichte der Historiker und Publizist Prof. Dr. Michael Wolffsohn mit Verweis auf die blutigen Konflikte um die Ressource Wasser. Eine gerechte Verteilung der Ressourcen ist für Wolffsohn der Schlüssel für eine Zukunft ohne Krieg.

Dass der einzelne Mensch auch in Zeiten der Globalisierung handlungsfähig ist, zeigte Dr. Ernst Allhoff am Beispiel verschiedener Bürgerinitiativen für einen zukunftsgewandten Umgang mit heimischen Ressourcen auf. Prof. Dr. Günther Bachmann (Rat für Nachhaltige Entwicklung) mahnte, sich nicht nur als Opfer des Klimawandels zu betrachten, sondern die Umwelt individuell mitzugestalten.

Veranstaltung beim Waldforum
Spannende Inszenierung in der „Reflexion der anderen Art“ (Foto: Wald und Holz NRW)

Aber wie können Resourcen tatsächlich nachhaltig genutzt werden?
Dr. Georg Berkemeier, Revierförster von Wald und Holz NRW, machte deutlich, wie wichtig es ist, Lösungen für Wald und Mensch zu finden. Die Praxis zeige: Ohne Kommunikation keine Nachhaltigkeit.

„Ich freue mich über das große Interesse am Dialog über die wertvollen Ressourcen des Waldes“, so Andreas Wiebe, Leiter von Wald und Holz NRW. „Der Wald und die Natur liegen uns am Herzen. Deshalb sind die Forstleute die geborenen Vermittler im Konkurrenz­kampf um die verschiedenen Nutzungsansprüche im Wald.“

Weitere Bilder
Vortrag Publikum
Vortragsredner auf der Bühne
Musikanten mit Blasinstrumenten
Ausstellungsraum
Vortragsredner auf der Bühne
 

Pressekontakt

Wald und Holz NRW
Michael Blaschke
Albrecht-Thaer-Straße 34
48147 Münster

Tel.: 0251/91797-210
Mobil: 0151/19514378
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Florian Schöne
Florian Schöne, Generalsekretär des Deutschen Naturschutzrings, Berlin
Prof. Dr. Hans Pretzsch
Prof. Dr. Hans Pretzsch, Leiter des Lehrstuhls für Waldwachstumskunde, TU München
Dr. Georg Berkemeier
Dr. Georg Berkemeier, Leiter des Reviers Ibbenbüren-Tecklenburg, Regionalforstamt Münsterland, Wald und Holz NRW
Dr. Norbert Asche
Dr. Norbert Asche, Lehr- und Versuchsforstamt Arnsberger Wald, Wald und Holz NRW
Prof. Dr. Friedrich Reimoser
Prof. Dr. Friedrich Reimoser, Veterinärmediziner und Wildbiologe, Wien
Lars Schmidt
Lars Schmidt, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Deutschen Säge- und Holzindustrie e.V.
Heinz Kowalski
Heinz Kowalski, waldpolitischer Sprecher Naturschutzbund Deutschland NRW, Münster
Ernst Allhoff
Dr. Ernst Allhoff, Bürgerinitiative „Kein CO2-Endlager Altmark“ und Mitglied der FBG Balve

Die Gewinner des Fotowettbewerbs zum 8. Arnsberger Waldforum stehen fest

In diesem Jahr hat Wald und Holz NRW den Arnsberger Waldforum Fotopreis bereits zum dritten Mal verliehen. Zahlreiche Fotos zum Thema „Ressource Wald“ wurden eingereicht, doch nur drei haben es in die Endauswahl der unabhängigen Jury geschafft.

Bild von Antonius Klein "Buchenblüte"
Antonius Klein "Buchenblüte"

3. Platz

Platz 3 belegt das Bild „Buchenblüte“ von Dipl. Forstwirt Antonius Klein. Der Hobbyfotograf widmet sich am liebsten allen Arten von Naturmotiven. Die „Buchenblüte“ entdeckte er 2014 in einem Eichen-Niederwald an einer rund 250 Jahre alten Buche. „Die Blüte eines Baumes – ohne sie gäbe es keinerlei „Danach“ – vereint nicht nur symbolhaft alle Ressourcen des Waldes miteinander, sondern steht auch für die Fähigkeit des Waldes, jene Ressourcen immer wieder zu erneuern“, erklärt Antonius Klein die Wahl seines Motivs.

Bild von Annemarie Berlin "erstes Licht"
Annemarie Berlin "erstes Licht"

2. Platz

Auf Platz 2 wählte die Jury das Bild „Erstes Licht“ von Annemarie Berlin. Motive aus den Bereichen Makro- und Landschaftsfotografie lichtet sie am liebsten ab. „In jedem Frühjahr bieten die Wälder den Frühblühern eine tolle Kulisse und mir eine Quelle der Inspiration. Dann zieht es mich magisch heraus in den Wald“, sagt Annemarie Berlin. „Erstes Licht“ ist in den Buchenwäldern der Baumberge in der Nähe von Havixbeck entstanden.

Bild von Volker Sander "Der Wald - einfach malerisch"
Volker Sander "Der Wald - einfach malerisch"

1. Platz

Das Gewinner-Foto schoss Volker Sander. „Das Bild ‚Der Wald – einfach malerisch‘ war ein Versuch, die Schönheit des Waldes so zu fotografieren, dass es wie gemalt wirkt. Dazu habe ich beim Auslösen die Kamera bewusst von unten nach oben geschwenkt und damit einen ‚Wischeffekt‘ erzeugt. Es brauchte allerdings ziemlich viele Versuche, bis etwas Verwertbares dabei herauskam“, erklärt der Profifotograf aus Münster. Zum Glück hat er nicht aufgegeben. 

Bild von Thomas Ulrich "Licht im Dunkelwald"
Thomas Ulrich "Licht im Dunkelwald"

Publikumspreis

Beim Netzwerkabend am 3. November wurde zusätzlich der Gewinner des Publikumspreises, den die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 8. Arnsberger Waldforums zuvor wählen konnten, bekannt gegeben. „Licht im Dunkelwald“ von Thomas Ulrich hat die Mehrheit überzeugt.

Die von der Jury ausgewählten, besten 20 Fotos (inkl. der Gewinnerfotos) finden sie hier

Alle werden 2017 in einer Wanderausstellung präsentiert. Weitere Informationen folgen.

Logo des Waldforums Arnsberg
Logo: Wald und Holz NRW

Wald und Holz NRW, als Brückenbauer zwischen Wald und Gesellschaft, möchte die lokale Lebensweise am Praxisbeispiel Wald, in einer 360°-Betrachtung mit der Frage "Ressource Wald - Wie viel Nachhaltigkeit ist in uns?" beleuchten - denn eine globale Nachhaltigkeit kann es nicht ohne eine lokale Nachhaltigkeit geben.

 

 

 

Zielgruppe

Verwaltungen, Universitäten, Holzindustrie, Verbände, Schulen, Wissenschaft und Politik im Forst- und Naturschutzbereich sowie alle, die an Bildung und daran interessiert sind, Menschen nachhaltig in Handlung zu bringen.

Referenten

  • Prof. Dr. Hans Pretzsch, Leiter des Lehrstuhls für Waldwachstumskunde, TU München
  • Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, Berlin
  • Andreas Wiebe, Leiter von Wald und Holz NRW
  • Prof.  Dr. Bernward Gesang, Inhaber des Lehrstuhls für Philosophie, Universität Mannheim
  • Prof. Dr. Friedrich Reimoser , Veterinärmediziner und Wildbiologe, Wien
  • Prof. Dr. Michael Suda, Leiter des Lehrstuhls für Wald- und Umweltpolitik, TU München
  • Dr. Georg Berkemeier, Leiter des Reviers Ibbenbüren-Tecklenburg, Regionalforstamt Münsterland, Wald und Holz NRW
  • Florian Schöne, Generalsekretär des Deutschen Naturschutzrings, Berlin
  • Lars Schmidt, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Deutschen Säge- und Holzindustrie e.V.
  • Dr. Ernst Allhoff, Mitglied der Bürgerinitiative „Kein CO2-Endlager Altmark“ und der Forstbetriebsgemeinschaft Balve
  • Heinz Kowalski, waldpolitischer Sprecher Naturschutzbund Deutschland NRW, Münster
  • Dr. Norbert Asche, Lehr- und Versuchsforstamt Arnsberger Wald, Wald und Holz NRW
  • Dr. Christoph Wecht, Institut für Technologiemanagement, St. Gallen
  • Prof. Dr. Michael Wolffsohn, Historiker und Publizist, München

Diskutieren Sie mit uns beim ARNSBERGER WALDFORUM - denn Nachhaltigkeit erfordert das Querdenken und mehrheitlich getragene Strategien im Konsens der Generationen. Dafür braucht es Information und Kommunikation. Wir freuen uns, Sie dazu beim ARNSBERGER WALDFORUM 2016 begrüßen zu dürfen. 

Tagungsgebühr
Es wird eine Tagungsgebühr von 55 Euro bzw. 22 € (auch bei eintägiger Teilnahme) für Schüler/innen, Auszubildende, Praktikanten/innen und Studierende erhoben. Die Tagungsgebühr beinhaltet eine Tagungsmappe, Mittagessen und Getränke
Verbindliche Anmeldungen können per E-Mail erfolgen:
forstliches-bildungszentrum@wald-und-holz.nrw.de

Tagungsort
Wald und Holz NRW
Forstliches Bildungszentrum für Waldarbeit und Forsttechnik
Alter Holzweg 93
59755 Arnsberg
E-Mail: forstliches-bildungszentrum@wald-und-holz.nrw.de
Telefon: 02932 7866-300
Telefax: 02932 7866-333

Netzwerkabend am 03.11.2016
Knüpfen Sie Kontakte in lockerer Atmosphäre beim Netzwerkabend

Wann: 03.11.16, ab 19 Uhr

Wo: HEKTORS FEIERLICH im Brökelmann-Haus, Werler Straße 2a, 59755 Arnsberg.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Ansprechperson

Wald und Holz NRW
Elke Hübner-Tennhoff
Alter Holzweg 93
59755 Arnsberg

Tel.: 02931/7866-321
Mobil: 0160/7717162
Fax: 02931/7866-333
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