Hundewesen

Hier finden Sie Informationen der Oberen Jagdbehörde zum Hundewesen. 

Schweißhunde

In Nordrhein-Westfalen gibt es rund 30 Schweißhundestationen. Zu den Schweißhunden zählen vor allem der hannoversche Schweißhund und der bayrische Gebirgsschweißhund. Diese Hunde kommen zum Einsatz, wenn Wild angeschossen wurde und das Stück zu groß ist, um apportiert zu werden. Dies ist regelmäßig bei Schalenwild (Rotwild, Rehwild, Wildschweinen, ...) der Fall. An den Schweißhund und seinen Hundeführer werden hohe Ansprüche gestellt. Neben körperlicher Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft muss der Hundeführer über ein hohes Maß an fachlichem Können und Vertrauenswürdigkeit verfügen. Der Schweißhund muss sein Können u.a. in einer speziellen Prüfung beweisen.

Unterstützung

Nach der erfolgreichen Anerkennung der Schweißhundestation durch die Obere Jagdbehörde kann eine finanzielle Unterstützung aus der Jagdabgabe geleistet werden. U. a. für die Haltung und Versorgung des Hundes sowie die Bereitstellung der notwendigen Ausrüstungsgegenstände. Die Unterstützung erfolgt mit einem pauschalen Satz von 1500,00 € / Schweißhundestation und Jahr. Der Hundeführer muss jedes Jahr nachweisen, dass er und sein Hund "erfolgreich" waren. Nur dann kann die Unterstützung fortgesetzt werden.

Eine aktuelle Liste der Schweißhundestationen in NRW finden Sie unter dem Landesjagdverband NRW e.V.

Jagdgebrauchshunde

Jagdgebrauchshundeprüfungen werden von der Oberen Jagdbehörde über den Landesjagdverband (als Zuwendungsempfänger) unter bestimmten Voraussetzungen aus Mitteln der Jagdabgabe gefördert. Nähere Einzelheiten finden Sie in den folgenden PDF-Dateien: (Das Antragsformular ist in zweifacher Ausfertigung unterschrieben an den LJV NRW zu senden)

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