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InhaltProjekt Industriewald Ruhrgebiet
![]() Himmelstreppe
Regionalforstamt Ruhrgebiet Auf Industriebrachen im Ruhrgebiet rührt sich vielfältiges Leben. Hellgelb und sattblau blühen Pionier- und Hochstaudenfluren auf schwarzen Bergehalden. Zug um Zug wandern Birken ein, bilden zunächst lichte Haine und wachsen schließlich zu einem Wald auf. Fitislaubsänger finden sich ein. Vor den Kulissen der mächtigen alten Industriearchitektur wirkt dieser junge Industriewald zunächst filigran und zerbrechlich. Ein Spannungsfeld, dessen Reiz sich niemand entziehen kann. Doch wachsen die zarten Birken zu großen Bäumen heran und bilden neue Waldräume, in die als weitere Waldbaumarten Eichen und Ahorne einwandern. Farne folgen. Grünspechte und Kleinspechte zimmern ihre ersten Höhlen. Hier, inmitten des Ruhrgebietes, wächst der Wald wild und ungezügelt heran. Totholz, umgestürzte Stämme, Lichtungen, dann wieder weitläufige Flächen mit lichtdurchfluteten Pionierwäldern. Ein neuer Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen.
Buchvorstellung in der Forststation Rheinelbe20.07.2009 - Protokoll zur Tagung "Stadträume Wald und Acker"11.12.2007 - Das Buch zum IndustriewaldprojektIndustrie-Wald und Landschafts-Kunst im Ruhrgebiet lautet der Titel des Buchs über das Projekt Industriewald Ruhrgebiet und die Landschaftskunst von Herman Prigann. Es ist eines der lebendigsten Bücher über das Ruhrgebiet, die es gibt. Den Autoren Janne und Roland Günter gelingt es, eine Aufbruchstimmung zu vermitteln für ein wichtiges Herzstück Deutschlands. Mitteilung lesen |