Stadträume Wald und Acker - zur Vielfältigkeit produktiver Flächennutzung
Unter diesem Motto fand im April 2009 eine Tagung an der Forststation Rheinelbe in Gelsenkirchen statt.
Ein Auftaktspaziergang im Industriewald Rheinelbe
Nach einer Begrüßung durch Renate Späth vom Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW, konnten die Teilnehmer als Einstieg in die Themen des Tages die Qualitäten des Industriewaldprojektes hautnah erleben. An zwei besonderen Standorten, einem Tümpel und einer Hangsituation, wurde ein Einblick gegeben, welche Potenziale der Industriewald für die Arbeit mit Kindern bietet. Besonders hervorgehoben wurde dabei das Projekt „Der Wald hat viele Wörter“. Durch die Vielfalt und Intensität der Erlebnisse im Industriewald und den Kontrast zur Alltagswelt eignen sich die Besuche der Kindergärten vor allem zur Sprachförderung: der Industriewald reizt Kinder und Betreuer zu einer intensiveren Kommunikation.
Für die Plattform Urbane Waldnutzung im Ruhrgebiet und das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW, begrüßte Abteilungsleiter Thomas Neiss die Teilnehmer im Industriewald Rheinelbe. Er wies auf den innovativen Charakter des Projektes hin, den es seit seiner Begründung in den 1990er Jahren noch immer für Nordrhein-Westfalen und das Ruhrgebiet besitzt. Das Industriewaldprojekt will eine erfolgreiches Vorbild sein wie Waldflächen, auch solche mit zunächst ungewohntem Charakter, wertvolle Bausteine für Erholung, Bildung und Naturerlebnis sein können.
Detaillierte Informationen zum Ablauf und Inhalt der Tagung finden Sie in der folgenden PDF-Datei:
(Düsseldorf, 20.07.2009)